Archiv

Obst und Beeren
rosenfreundin
Rasenmäher
Rasenmäher
Beiträge: 5
Registriert: Mo Nov 13, 2006 10:07

Beitrag von rosenfreundin » Mo Nov 13, 2006 13:32

hallo,wir haben aus windschutzgründen 1meter hohe hainbuchenhecke..
die kann man immer beschneiden..ist lange voll laub und mag im vollschatten wachsen..

aber auch die blühenden johannisbeeren samen sich dort wild aus durch die vögel..
ebenso wächst auch buchsbaum und schattenliebende sommerblume wie fleißiges lieschen. herzlicher gruß rosenfreundin.

dirk74
Rasenmäher
Rasenmäher
Beiträge: 1
Registriert: Fr Nov 17, 2006 11:52
Wohnort: Bebertal
Kontaktdaten:

Beitrag von dirk74 » Fr Nov 17, 2006 11:57

Hallo,

ich habe dieses Jahr auch zum erstenmal eine Physalis angebaut. Beim Ausgraben der Pflanze musste ich ebenfalls ein weitläufiges Wurzelwerk feststelle.
Ich habe die Pflanze radikal zurückgeschnitten und in einen Kübel gepflanzt.
Dieser steht nun im Keller und treibt neu aus. Ich weiß nun nicht, ob ich die neuen Triebe wieder entfernen soll. Sie sind lang und hell. Es fehlt wohl die Sonne zur Ausbildung des Chlorophylls.

Die abgeschnittenen Triebe habe ich kopfüber in den Keller gehangen. Einige Früchte sind noch nachgereift.

mani@humanid.de
Rasenmäher
Rasenmäher
Beiträge: 1
Registriert: Mi Nov 22, 2006 16:56

Maroni veredeln

Beitrag von mani@humanid.de » Mi Nov 22, 2006 17:00

Hallo,

Ich möchte nochmal das Thema anreissen:

Hat jemand Erfahrungen damit, wie man Esskastanien (Maronen) - Bäume veredeln kann? Kann man irgendwo entsprechende Unterlagen kaufen? Wird der Veredelungsvorgun (bspl. Kopulation) genau wie bei Apfelbäumen durchgeführt?

Wäre nett, wenn mir jemand antworten könnte.

Schöne Grüße aus Kärnten

Emanuel

Benutzeravatar
Herbernd
Rasenmäher
Rasenmäher
Beiträge: 6
Registriert: Mo Jul 03, 2006 18:24

Kragenfäule?

Beitrag von Herbernd » Sa Dez 02, 2006 00:56

Hallo,

an meinem Birnbaum (6tes Standjahr, Pastorenbirne veredelt auf Kirchensaller Mostbirne) hat sich ein tiefer Riss in der Rinde aufgetan.
(Das Bild habe ich als meinen "Avatar" eingefügt - habe sonst keine andere Möglichkeit, höchstens per email, sorry).

Wenn man längs dem Riss aufschneidet, trennt der Riss braune, eingefallene (abgestorbene?) von gesunder Rinde. Besonders ergärlich: er ist direkt neben einem frisch verheilten Frostschaden entstanden.

Ist das die sog. Kragenfäule?
Was kann ich dagegen tun?

Vg,
Herbernd

Benutzeravatar
Yggdrasil
Moderator
Moderator
Beiträge: 2857
Registriert: Do Sep 02, 2004 22:02
Wohnort: Bamberg
Geschlecht:

Re: Kragenfäule?

Beitrag von Yggdrasil » Sa Dez 02, 2006 20:51

Herbernd hat geschrieben:habe sonst keine andere Möglichkeit
(Nur ganz nebenbei .. Hast Du schon.
Hier z.B. kannst Du Bilder kostenlos hochladen und in den Text einsetzen:
http://www.1mb.at/
http://www.imageshack.us/
Geht dann auch größer).

Bei dem Schadbild kann ich Dir aber nicht weiterhelfen. Das hatte noch keiner meiner Bäume.
Selbst Unfähige können zu allem fähig sein.

Bild

cu Bild

Benutzeravatar
Herbernd
Rasenmäher
Rasenmäher
Beiträge: 6
Registriert: Mo Jul 03, 2006 18:24

Beitrag von Herbernd » So Dez 03, 2006 15:22

oh,vielen Dank!
hier ist das Bild in größer:
Bild

Fritz1931
Gartenprofessor
Gartenprofessor
Beiträge: 131
Registriert: Di Nov 22, 2005 22:24
Wohnort: Schweiz

Beitrag von Fritz1931 » So Dez 03, 2006 22:51

Hallo Herbernd,

Sieht aus wie Kragenfäule.

Rettungsversuch:

Alle braune , eingesunkene Rinde restlos mit scharfem Messer wegschneiden.
Späne auf vorher hingelegtes Tuch entfernen.

Messer mit Nitro oder Alkohol reinigen.

Auf Rückseite der Schadstelle einige senkrechte 10 cm lange Schröpfschnitte versetzt, anbringen.

Wenn Triebe aus der Unterlage; vermutlich Quitte gewachsen sind, diese im Frühjahr (April) oberhalb der Schadstelle unter die Rinde pfropfen.(umgekehrter T-Schnitt)

Gruss

Fritz
Wer immer lernt lebt länger und besser

Laubenpieper
Rasenmäher
Rasenmäher
Beiträge: 4
Registriert: Mi Nov 22, 2006 16:51

Erdbeeren -> sehen komisch aus !

Beitrag von Laubenpieper » So Dez 10, 2006 10:46

Liebe Gartenfreunde

habe diverse Erdbeer- (auch Walderdbeeren) pflanzen "geerbt" (waren schon im Garten) als auch einige neue im Herbst gekauft und gepflanzt. Jetzt sehen nahezu alle Pflanzen krank aus, braun-gelbe Blätter mit Löchern. :???: Einige einzelne Blätter sind aber noch grün. Was ist denn normal ? Bzw. was könnten die Erdbeeren haben ?

please help ! :wink:

Benutzeravatar
Bio-Gärtner
Bio-Gärtner
Bio-Gärtner
Beiträge: 518
Registriert: Sa Aug 07, 2004 19:48
Wohnort: Friedberg
Geschlecht:
Kontaktdaten:

Maronis

Beitrag von Bio-Gärtner » Di Dez 19, 2006 14:51

Castania sativa. Halbschattbaum, Buchengewächs. Tiefwurzelnder Windblütler, einhäusig, getrennt geschlechtlich.

Siehe auch den Einführungstext zu Obstbäume, allgemein und die nachfolgenden Artikel.

Der Boden sollte feucht, kalkfrei, sandig-humos sein, pH 4,5 - 6.0. Bei pH-Werten über 7 entsteht Chlorose. Schwere Tonböden sind ungeeignet, besser geeignet sind tiefgründige Sand- oder Kiesböden mit Humus, in denen die Wurzelpilze, die mit den Bäumen in enger Gemeinschaft leben, nicht absterben. Bei den Sandböden muss besonders auf ausreichende Wasserzufuhr geachtet werden. Lage geschützt, Sonne, am besten ist Weinbaulage. Vor allem junge Pflanzen sind nicht frosthart und müssen deshalb besonders geschützt werden. Ältere Bäume vertragen kurzfristig bis zu -17°.

Blüten erscheinen E 5 - 7, nach dem Laubaustrieb. Besser mehrere Exemplare anpflanzen oder Pollenspender aufpfropfen. Pflanzabstände 8 bzw. 12 m. Der Baum wird 20 bis 30 m hoch und mehrere hundert Jahre alt. Erst mit 100 Jahren steht er voll im Saft und bietet die grösste Ernte. Aber auch als Parkbaum wirkt er mit seinen schönen Blättern und Blüten exotisch. Die neuerdings lieferbaren selbstbefruchtenden Sorten haben in der Regel geringeren Fruchtbehang. Für deutsche Verhältnisse sind die frühreifenden Sorten vorzuziehen. Sie erhalten einen Pflanzschnitt mit drei bis vier Leitästen. Die Krone sollte immer licht und locker bleiben. Früchte (Maronen) erstmals nach etwa 10 Jahren im Oktober, 2 - 3 cm lange Nüsse in stacheligen Hüllen. Die Nüsse werden von den Hüllen befreit und an der Luft auf Rosten getrocknet. Will man die wurmigen unterscheiden, muss man sie alle in eine Schüssel mit Wasser legen. Die schlechten schwimmen obenauf. Für deutsche Verhältnisse gibt es niedrige Bäume, die etwa 7 - 8 m hoch werden. Eine männliche Esskastanie muss in der Nähe, Umkreis 60 m, wachsen, sonst trägt er trotz üppiger Blüte nicht. - Windbefruchtung ist in feuchten Gegenden nicht optimal gewährleistet. -Veredelte Pflanzen tragen schon nach 5 Jahren. Sie werden nur etwa 8 Meter hoch und sind aus Samen gezogenen vorzuziehen.

Sind die Bäume von Rasen umgeben, sollte man das Gras zur Erntezeit kurz halten, damit die Früchte schnell aus dem nassen Gras aufgelesen werden können.

Hauptanbaugebiete in Weinbaulagen, aber auch in Harz, Mecklenburg, Odenwald, Schwarzwald, Westerwald.

Inhaltsstoffe: Eisen, Kalium (!), Kupfer, Magnesium, Phosphor; Vitamine B1+6, C (!), Folsäure.

Bouche des Betizac wird nur etwa 8 m hoch und fruchtet schon ab zweitem Standjahr.

Brunella wird nur etwa 8 m hoch und fruchtet ebenfalls ab zweitem Standjahr. Wegen der Befruchtung zusammen pflanzen.

C. crenata, japanische Edelkastanie.

C. mollissima, chinesische Edelkastanie.

Die Ecker 1 kann sich selbst befruchten, doch trotzdem wird der Ertrag deutlich höher mit einem männlichen Baum.



Schadbild Vorbeugung Bekämpfung
Kastanien-Rindenkrebs
Verursacht durch den Pilz Endothia parasitica = Cryphonectria parasitica, der erstmals 1992 in Deutschland auftrat. - Der Pilz dringt über Rindenverletzungen in die Pflanze ein und beeinträchtigt die Wasser- und Nährstoffversorgung. Erst welken die Blätter, hat sich der Pilz durch die Rinde rings um den Stamm vorgearbeitet, stirbt der Baum ab. Grosse Baumverluste in aller Welt. Anbau nur toleranter bzw. resistenter Sorten, durch Kreuzung mit asiatischen Bäumen gewonnen. Versuche in der Steiermark sind angelaufen, mit bestimmten Pilzen den Schadpilz zu bekämpfen, durch 'Impfung'.


Kastanienwickler
Er verursacht den 'Wurmbefall'. Vogelnisthilfen. Die Früchte lassen sich trennen durch die Schwimmprobe.
Miniermotten
Frassgänge in den Blättern. Siehe 'Miniermotten'. Vogelnisthilfen.
Tintenkrankheit
Wurzelfäule mit Verfärbung durch Fäulnispilze (Phytophtora cinnamomi + cambivora), in den Mittelmeerländern stark verbreitet. Die Belaubung wird geringer, oft sterben die Bäume ab. Resistente Bäume pflanzen, sie haben sich offenbar in Frankreich bewährt. Vernichten.
Unfruchtbarkeit
Edelkastanien tragen zwar männliche und weibliche Blüten auf einem Baum, diese blühen aber nicht zusammen. Taube Früchte entstehen, wenn keine geeigneten Pollenspender in der Nähe (etwa 60 m) sind. Mehrere Bäume in unmittelbarer Nähe pflanzen, ggf. bei Platzmangel auch an derselben Stelle. Oder Edelreiser anderer Sorten aufpfropfen bzw. blühende Zweige einer Befruchtersorte in den Baum hängen in mit Wasser gefüllten Behältern.

Diesen Text am besten unter dem Schmetterling, oben links, lesen. Auserdem gibt es eine Reihe von Texten unter den Obstbäumen, Bäume und Sträucher allgemein.

Fritz1931
Gartenprofessor
Gartenprofessor
Beiträge: 131
Registriert: Di Nov 22, 2005 22:24
Wohnort: Schweiz

Beitrag von Fritz1931 » Fr Dez 22, 2006 21:12

Elstar hat ein sehr starken Wuchs, dies habe ich schon mehrmals auch bei Spindelbüschen auf der langsamen Unterlage M9 erlebt. besser wäre Elstar vermutlich auf M27 Unterlage.
Abhilfe bringt Sommerbehandlung ( 2 mal Pinzieren und anfangs August Freischneiden.)

Nun zu Deinem Hochstamm;

Einmal nur die Leitäste lang anschneiden auf äussere Augen, ev.
mit Bambus- oder Haselstäbe in die gerade Richtung formatieren.

Alle einjährigen Triebe herunterbinden, auch die senkrecht gewachsenen Ständer, die kann man auch ca, 5-10cm oberhalb Astring über Daumen abknicken und senkrecht nach unten fixieren, keine Angst die Knickstelle wird überwachsen.

Mit jeder Garantie wird Dein Elstar im 2007 sehr viele Fruchtknospen bilden.

Noch eine Frage: was willst Du mit so viel Elstar anfangen ?

vielleicht mal auf allen Leitästen obendrauf eine Spätsorte aufpfropfen.

Gruss

Fritz
Wer immer lernt lebt länger und besser

Benutzeravatar
asserin
Balkongärtner
Balkongärtner
Beiträge: 17
Registriert: So Jun 25, 2006 13:59
Wohnort: Lechrain

Beitrag von asserin » So Dez 31, 2006 17:35

Kurzer Zwischenbericht: in diesem Jahr (2006) sind zwar eine Menge abgefallen, aber immerhin hatten wir eine Ernte von 3 kg, die waren ohne Wurm, zwar nicht besonders groß, aber sehr schmackhaft, und richtige Datschizwetschgen.

Was kann ich dem Baum gutes tun, bezüglich düngen, was und wann? Und muss man einen so kleinen Baum auch schon schneiden?
Mit internetten Grüßen aus dem Lechrain
von Gabi

Erika
Rasenmäher
Rasenmäher
Beiträge: 1
Registriert: Sa Jan 13, 2007 18:37

Meine Erdbeeren wachsen nicht

Beitrag von Erika » Sa Jan 13, 2007 19:03

Hallo,
ich habe im Herbst Erdbeerpflanzen (ungetopft) gekauft. Die Pflanzen hatten keine Blätter. Im September habe ich sie gepflanzt. Leider sind bis heute noch keine aus dem Boden gekommen!
Jetzt die Frage: Muss ich neue kaufen, oder gibt es noch eine Hoffnung auf frische Erdbeeren im Juni ?
Ich bin dankbar für jede Antwort.

Gesperrt