
Mein Versuch, einen alten Traum zu verwirklichen
- Carolyn
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Re: Mein Versuch, einen alten Traum zu verwirklichen
Du könntest noch versuchen, die Rehe zu vergrämen. Ich habe ja für meine Hecke in Abständen von einigen Metern Pfosten eingeschlagen und jeweils mit einem Stofffetzen versehen, der mit einem Vergrämungsmittel getränkt ist. Das Zeug riecht u.a. nach kaltem Rauch und muss alle sechs bis acht Wochen erneuert werden. Das Mittel darf die Blätter nicht berühren, da diese sonst kaputt gehen, aber wenn Du neben den Stamm jeweils einen Holzstab mit Stofffetzen platzierst sollte das doch helfen. Es ist jedoch nicht als Bio gekennzeichnet. Aber evtl. gibt es so Stinkezeug (es geht nur um den Geruch, Wildtiere haben ja noch weit empfindlichere Nasen als wir) ja auch in einer Biovariante 

Die Kunst ist, einmal mehr aufzustehen, als man umgeworfen wird. (Winston Churchill)
Re: Mein Versuch, einen alten Traum zu verwirklichen
Wahnsinn, die Olivenbäume! Besonders der dicke, uralt aussehende!
Wegen der Verbissschäden: Ich war letztes Jahr auf einer Führung auf dem Krameterhof von Sepp Holzer. Der hat viele Obstbäume zwischen Wildbäumen und könnte die nie und nimmer alle einzäunen. Er mischt sich selbst seine Vergällungsstoffe. Die Grundsubstanz ist Knochensalbe (Fett aus Tierknochen), da mischt er noch Leinöl, Kuhdung, Löschkalk, feinen Quarzsand rein. Es soll wohl über Jahre wirken. Ob man Knochensalbe irgendwo her kriegt weiß ich aber nicht. Statt der Knochensalbe (oder Beinsalbe) kann man wohl auch Steinöl oder Buchenteer (frage mich nicht, was das ist) nehmen + versengte (Rinder)Haare/Schweineborsten.
Die Blätter kann man damit auch sprenkeln, dann muss man mehr Öl ranmachen, damit es flüssiger ist.
Wegen der Verbissschäden: Ich war letztes Jahr auf einer Führung auf dem Krameterhof von Sepp Holzer. Der hat viele Obstbäume zwischen Wildbäumen und könnte die nie und nimmer alle einzäunen. Er mischt sich selbst seine Vergällungsstoffe. Die Grundsubstanz ist Knochensalbe (Fett aus Tierknochen), da mischt er noch Leinöl, Kuhdung, Löschkalk, feinen Quarzsand rein. Es soll wohl über Jahre wirken. Ob man Knochensalbe irgendwo her kriegt weiß ich aber nicht. Statt der Knochensalbe (oder Beinsalbe) kann man wohl auch Steinöl oder Buchenteer (frage mich nicht, was das ist) nehmen + versengte (Rinder)Haare/Schweineborsten.
Die Blätter kann man damit auch sprenkeln, dann muss man mehr Öl ranmachen, damit es flüssiger ist.
- roccalana
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Re: Mein Versuch, einen alten Traum zu verwirklichen
Hallo
Danke Euch beiden für Eure Tipps.
Wenn ich mir jetzt mal überlege, was ich hier bekommen könnte, würde ich dann zu einem käuflichen Vergrämungsmittel tendieren.
Aber jetzt weiß ich wenigstens schon mal, dass es so was überhaupt gibt.
Da ich sowieso schon bei allen Bäumen und Bäumchen einen Stock mit einer halbierten Plastikflasche stehen habe, wären getränkte Lappen eine Lösung.
Außerdem wollen wir demnächst dann ein Stück des Zauns etwas höher machen, damit das überspringen schwieriger wird, ob es was bringt
In den letzten drei Tage war Ruhe
trügerisch.
@cfun
Da hast Du mich aber mit Begriffen konfrontiert
Für die Hälfte der Zutaten bräuchte man ja einen eigenen Hof mit Tieren
Ansonsten alles gut, letzte Nacht hat es endlich mal 2 Regenschauer gegeben (man freut sich ja schon über Kleinigkeiten)
Die Wolken heute sind schön an uns vorbeigezogen.
Hoffentlich war das jetzt nicht alles bis Ende August
Euch einen schönen Tag
Rita

Danke Euch beiden für Eure Tipps.
Wenn ich mir jetzt mal überlege, was ich hier bekommen könnte, würde ich dann zu einem käuflichen Vergrämungsmittel tendieren.
Aber jetzt weiß ich wenigstens schon mal, dass es so was überhaupt gibt.
Da ich sowieso schon bei allen Bäumen und Bäumchen einen Stock mit einer halbierten Plastikflasche stehen habe, wären getränkte Lappen eine Lösung.
Außerdem wollen wir demnächst dann ein Stück des Zauns etwas höher machen, damit das überspringen schwieriger wird, ob es was bringt

In den letzten drei Tage war Ruhe

@cfun
Da hast Du mich aber mit Begriffen konfrontiert


Für die Hälfte der Zutaten bräuchte man ja einen eigenen Hof mit Tieren


Ansonsten alles gut, letzte Nacht hat es endlich mal 2 Regenschauer gegeben (man freut sich ja schon über Kleinigkeiten)
Die Wolken heute sind schön an uns vorbeigezogen.
Hoffentlich war das jetzt nicht alles bis Ende August

Euch einen schönen Tag
Rita

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- roccalana
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Re: Mein Versuch, einen alten Traum zu verwirklichen
Hallo Liebe Sommergemeinde
jetzt wollte ich mich doch mal wieder melden und mal kurz berichten, wie es denn weiterging.
Zur Zeit ist ja Sommer
und es ist einfach zu heiss, um draußen zu arbeiten
.
Später, so nach 16 Uhr fange ich dann mal langsam an und von 18 bis 20 Uhr (so ungefähr) ist gießen angesagt.
@Mia
Wir hatten uns dann auch einmal einen solchen "dehnbaren" Gießschlauch gekauft, leider kann ich ihn nicht gebrauchen.
Man braucht dafür schon einen ordentlichen Wasserdruck, und den habe ich nicht: Auf jeden Fall nicht in der Jahreszeit, in der ich gießen muss.
Wenn es jemanden interessiert: Der Schlauch verdoppelt sich tatsächlich auf die doppelte Länge, wenn der Druck nachlässt, schrumpft er aber auch direkt wieder auf die ursprüngliche Länge.
An einer Wassertonne angeschlossen, klappt es leider gar nicht, der Druck reicht auch bei 1000 Liter nicht aus.
Ja, warum so viel gießen
Es regnet einfach nicht
Ich habe es mir mal notiert. Nachdem es Ende April endlich aufgehört hatte zu regnen und es warm wurde, gab es im Zeitraum vom 17.-24.Juni insgesamt 4
Regenschauer, das wars
Wir haben zum Glück nicht solche Wetterkapriolen, wie in einigen Gegenden in D, bei uns ist es jetzt durchweg ziemlich warm bzw. heiß.
Nachts liegen die Tiefsttemperaturen bei rd 23 Grad und am Tag so zwischen 30 und 35 Grad, manchmal auch ein wenig mehr. Das Problem ist eben nur das fehlende Wasser von oben.
Wie haben eigentlich bei Euch die Obstbäume und Gemüsepflanzen dieses hin und her der Temperaturen überstanden
Bis auf die Äpfel ist bei uns schon alles abgeerntet.
Sauerkirschen, schwarze Johannisbeeren und Aprikosen überwiegend zu Marmelade verarbeitet (ist weniger, als es sich anhört, weil die Beeren und die Sauerkirschen zum ersten Mal getragen haben)
Süßkirschen gegessen, bzw eingefroren um Wein zu kühlen.
Die Oliven sind jetzt mit halb gefüllten Plastikflaschen versorgt, in diesem Jahr mit einer Mischung aus Essig, Rotwein, Wasser und Zucker. Das sollte einige Schädlinge abfangen.
Ja, und unser Rehbock ist nicht mehr aufgetaucht, möglicherweise wurde er doch verspeist
Und was macht das Gemüse. Das Problem mit der Blütenendfäule bleibt natürlich, es ist einfach zu heiß und zu trocken (was wohl die Hauptursache dafür ist, aber nicht die einzige), aber es sind nicht alle Pflanzen betroffen, noch nicht mal alle San Marzano
Was in diesem Jahr gut wächst sind die Melonen. Sieben Pflanzen haben das gesamte Beet bedeckt, ich fange jetzt an die Ranken einzukürzen, damit der Rest besser wächst.
Wassermelonen machen Probleme, Zucchini wachsen auch noch gut, Mangold ist jetzt zu Ende, Paprika und Auberginen fruchten jetzt gut.
Jetzt muss ich langsam beginnen, die Kohlgemüse vorzuziehen.
Und noch etwas wirklich schönes, würde vielleicht auch zu diesem Thema der Energiepflanzen passen.
Wir haben uns vor einige Jahren aus Australien einen Stock einer Blume mitgebracht, und jetzt blüht sie, ich liebe diesen Duft.
Natürlich steht sie draußen (drinnen wäre zu wenig Licht) Man muss einfach mehrmals täglich vorbeigehen, um daran zu riechen.
Bis zum nächsten Mal
Roccalana

jetzt wollte ich mich doch mal wieder melden und mal kurz berichten, wie es denn weiterging.
Zur Zeit ist ja Sommer



Später, so nach 16 Uhr fange ich dann mal langsam an und von 18 bis 20 Uhr (so ungefähr) ist gießen angesagt.
@Mia
Wir hatten uns dann auch einmal einen solchen "dehnbaren" Gießschlauch gekauft, leider kann ich ihn nicht gebrauchen.
Man braucht dafür schon einen ordentlichen Wasserdruck, und den habe ich nicht: Auf jeden Fall nicht in der Jahreszeit, in der ich gießen muss.

Wenn es jemanden interessiert: Der Schlauch verdoppelt sich tatsächlich auf die doppelte Länge, wenn der Druck nachlässt, schrumpft er aber auch direkt wieder auf die ursprüngliche Länge.
An einer Wassertonne angeschlossen, klappt es leider gar nicht, der Druck reicht auch bei 1000 Liter nicht aus.
Ja, warum so viel gießen


Ich habe es mir mal notiert. Nachdem es Ende April endlich aufgehört hatte zu regnen und es warm wurde, gab es im Zeitraum vom 17.-24.Juni insgesamt 4

Wir haben zum Glück nicht solche Wetterkapriolen, wie in einigen Gegenden in D, bei uns ist es jetzt durchweg ziemlich warm bzw. heiß.
Nachts liegen die Tiefsttemperaturen bei rd 23 Grad und am Tag so zwischen 30 und 35 Grad, manchmal auch ein wenig mehr. Das Problem ist eben nur das fehlende Wasser von oben.

Wie haben eigentlich bei Euch die Obstbäume und Gemüsepflanzen dieses hin und her der Temperaturen überstanden

Bis auf die Äpfel ist bei uns schon alles abgeerntet.
Sauerkirschen, schwarze Johannisbeeren und Aprikosen überwiegend zu Marmelade verarbeitet (ist weniger, als es sich anhört, weil die Beeren und die Sauerkirschen zum ersten Mal getragen haben)
Süßkirschen gegessen, bzw eingefroren um Wein zu kühlen.
Die Oliven sind jetzt mit halb gefüllten Plastikflaschen versorgt, in diesem Jahr mit einer Mischung aus Essig, Rotwein, Wasser und Zucker. Das sollte einige Schädlinge abfangen.
Ja, und unser Rehbock ist nicht mehr aufgetaucht, möglicherweise wurde er doch verspeist

Und was macht das Gemüse. Das Problem mit der Blütenendfäule bleibt natürlich, es ist einfach zu heiß und zu trocken (was wohl die Hauptursache dafür ist, aber nicht die einzige), aber es sind nicht alle Pflanzen betroffen, noch nicht mal alle San Marzano

Was in diesem Jahr gut wächst sind die Melonen. Sieben Pflanzen haben das gesamte Beet bedeckt, ich fange jetzt an die Ranken einzukürzen, damit der Rest besser wächst.
Wassermelonen machen Probleme, Zucchini wachsen auch noch gut, Mangold ist jetzt zu Ende, Paprika und Auberginen fruchten jetzt gut.
Jetzt muss ich langsam beginnen, die Kohlgemüse vorzuziehen.
Und noch etwas wirklich schönes, würde vielleicht auch zu diesem Thema der Energiepflanzen passen.
Wir haben uns vor einige Jahren aus Australien einen Stock einer Blume mitgebracht, und jetzt blüht sie, ich liebe diesen Duft.
Natürlich steht sie draußen (drinnen wäre zu wenig Licht) Man muss einfach mehrmals täglich vorbeigehen, um daran zu riechen.
Bis zum nächsten Mal
Roccalana

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Re: Mein Versuch, einen alten Traum zu verwirklichen
Jau, das ist eine Frangipani! Oh, wie süß, der Duft! Ich kenne sie unter dem Namen Frangipangi von der Insel La Palma.
Mit den gelben Blüten hast Du aber ein besonders schönes Exemplar erwischt, Rita!
Gut, dass Du das schreibst mit dem Gartenschlauch. Ich wollte mir nämlich dringend auch so einen zulegen, bleibe aber dann jetzt doch lieber beim regulären Schlauch.
35 Grad am Tag empfinde ich in Deutschland schon als sehr warm, aber ich glaube, wenn man in Italien oder in südlichen Ländern lebt, fühlt sich die Hitze anders an. Das Drückende, was bei diesen Temperaturen in old Germany herrscht, ist dort nicht. Ich persönlich fühlte mich in der Zeit auf La Palma jedenfalls kaum eingeschränkt, es sei denn, die Temperaturen gingen nachts auch nicht herunter. Das war ein Elend, und oft habe ich dann in feuchte Bettlaken gehüllt geschlafen.
Es ist ebenso ein Elend, dass es bei Euch nicht regnet! Aber ich fürchte, mit dieser Klimaveränderung werden wir in den nächsten Jahren/Jahrzehnten leben müssen. Streck mal Deine sensiblen Finger aus in Richtung Irak/Iran, in Richtung Palestina/Israel, und wie dort Gemüse und Obstbäume angebaut werden. Möglicherweise muss Italien jetzt aus noch trockeneren Ländern etwas lernen.
Lieben Gruß,
Mia
Mit den gelben Blüten hast Du aber ein besonders schönes Exemplar erwischt, Rita!

Gut, dass Du das schreibst mit dem Gartenschlauch. Ich wollte mir nämlich dringend auch so einen zulegen, bleibe aber dann jetzt doch lieber beim regulären Schlauch.
35 Grad am Tag empfinde ich in Deutschland schon als sehr warm, aber ich glaube, wenn man in Italien oder in südlichen Ländern lebt, fühlt sich die Hitze anders an. Das Drückende, was bei diesen Temperaturen in old Germany herrscht, ist dort nicht. Ich persönlich fühlte mich in der Zeit auf La Palma jedenfalls kaum eingeschränkt, es sei denn, die Temperaturen gingen nachts auch nicht herunter. Das war ein Elend, und oft habe ich dann in feuchte Bettlaken gehüllt geschlafen.
Es ist ebenso ein Elend, dass es bei Euch nicht regnet! Aber ich fürchte, mit dieser Klimaveränderung werden wir in den nächsten Jahren/Jahrzehnten leben müssen. Streck mal Deine sensiblen Finger aus in Richtung Irak/Iran, in Richtung Palestina/Israel, und wie dort Gemüse und Obstbäume angebaut werden. Möglicherweise muss Italien jetzt aus noch trockeneren Ländern etwas lernen.
Lieben Gruß,
Mia
Ich möchte so ein guter Mensch werden, wie meine Hunde von mir glauben, dass ich es bin.
- roccalana
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Re: Mein Versuch, einen alten Traum zu verwirklichen
Nun wollte ich doch ein kurzes Update geben.
Es ist nach wie vor sehr heiß und trocken.
Mit einer kleinen Pause von 2 Tagen. Letzte Woche Samstag und Sonntag war es bewölkt und somit nur knapp 30 Grad
Am Montag früh, hat es dann etwas geregnet, vielleicht so 2 oder 3 mm, mittags war die Sonne dann wieder zurück und es geht wie gehabt weiter.
Meine Aktivitäten beschränken sich somit weiterhin auf Wichtiges oder auf leichte Arbeiten.
Zur Zeit bin ich auf dem "Tripp" ph-Werte zu messen.
Bis jetzt lautet das Ergebnis immer -7- oder noch höher
Ich dachte mir, dass es doch eventuell wichtig sein könnte, bzw. dass es vielleicht der Grund (außer Wassermangel und Hitze) sein könnte, dass sich manche Pflanzen nicht so entwickeln, wie es schön wäre.
Dabei ist mir aufgefallen, dass Zitrusbaum nicht gleich Zitrusbaum ist.
So brauchen z.B. Orangen einen Wert von knapp 7. Zitronen und Mandarinen von ca 6 und Pampelmusen einen ph-Wert von ca 5,5
Dann scheint auch der Bedarf an Wasser nicht gleich zu sein.
Mal ganz davon abgesehen, dass einem immer gesagt wird, dass Zitrusbäume nicht viel Wasser brauchen, was ich mittlerweile für Quatsch halte
Im letzten Jahr um diese Zeit hat mein "Mapo-Bäumchen" restlos alle Blätter abgeworfen, ich hatte schon befürchtet, dass es kaputt ist, aber im Frühjahr kamen alle wieder neu, nur keine Blüten
Die Pflanze hat nicht mehr oder weniger Wasser bekommen, als die anderen Zitrusbäume
Und in diesem Jahr ging das wieder los
Somit habe ich angefangen, diesen Baum mehr zu gießen, als die anderen - und siehe da, kein weiteres Blatt ging verloren (zur Zeit).
Ansonsten stehen jetzt arbeiten im Gemüsegarten an.
Die ersten Beete sind abgeerntet und müssen jetzt wieder vorbereitet werden.
Was bei meinem Boden heißt:
wenigstens etwas umgraben (was gar nicht so schlimm ist) und dann versuchen, die Oberfläche fein zu kriegen, was fast nicht möglich ist. Hat vielleicht jemand eine Idee, wie das ohne diese elende Hackerei klappen könnte
Und fein sollte die Oberfläche schon werden, dort möchte ich nämlich so ca Anfang Oktober Spinat aussäen
Allen ein Schönes Wochenende
Roccalana
Es ist nach wie vor sehr heiß und trocken.
Mit einer kleinen Pause von 2 Tagen. Letzte Woche Samstag und Sonntag war es bewölkt und somit nur knapp 30 Grad
Am Montag früh, hat es dann etwas geregnet, vielleicht so 2 oder 3 mm, mittags war die Sonne dann wieder zurück und es geht wie gehabt weiter.
Meine Aktivitäten beschränken sich somit weiterhin auf Wichtiges oder auf leichte Arbeiten.

Zur Zeit bin ich auf dem "Tripp" ph-Werte zu messen.
Bis jetzt lautet das Ergebnis immer -7- oder noch höher

Ich dachte mir, dass es doch eventuell wichtig sein könnte, bzw. dass es vielleicht der Grund (außer Wassermangel und Hitze) sein könnte, dass sich manche Pflanzen nicht so entwickeln, wie es schön wäre.
Dabei ist mir aufgefallen, dass Zitrusbaum nicht gleich Zitrusbaum ist.
So brauchen z.B. Orangen einen Wert von knapp 7. Zitronen und Mandarinen von ca 6 und Pampelmusen einen ph-Wert von ca 5,5

Dann scheint auch der Bedarf an Wasser nicht gleich zu sein.
Mal ganz davon abgesehen, dass einem immer gesagt wird, dass Zitrusbäume nicht viel Wasser brauchen, was ich mittlerweile für Quatsch halte

Im letzten Jahr um diese Zeit hat mein "Mapo-Bäumchen" restlos alle Blätter abgeworfen, ich hatte schon befürchtet, dass es kaputt ist, aber im Frühjahr kamen alle wieder neu, nur keine Blüten

Die Pflanze hat nicht mehr oder weniger Wasser bekommen, als die anderen Zitrusbäume


Somit habe ich angefangen, diesen Baum mehr zu gießen, als die anderen - und siehe da, kein weiteres Blatt ging verloren (zur Zeit).

Ansonsten stehen jetzt arbeiten im Gemüsegarten an.
Die ersten Beete sind abgeerntet und müssen jetzt wieder vorbereitet werden.
Was bei meinem Boden heißt:
wenigstens etwas umgraben (was gar nicht so schlimm ist) und dann versuchen, die Oberfläche fein zu kriegen, was fast nicht möglich ist. Hat vielleicht jemand eine Idee, wie das ohne diese elende Hackerei klappen könnte

Und fein sollte die Oberfläche schon werden, dort möchte ich nämlich so ca Anfang Oktober Spinat aussäen

Allen ein Schönes Wochenende

Roccalana

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Re: Mein Versuch, einen alten Traum zu verwirklichen
Erstmal möchte ich sagen, es sieht phantastisch aus, ein tolles Fleckchen Erde. Was die ganze Arbeit anbelangt, da hilft nur gute Planung. Den ganzen Winter über sitze ich über meinen Gartenplan, wo z.B. was im nächsten Jahr steht wg. der Mischkultur. Was wann wo gemacht werden muß und danach teile ich es mir ein. Für mich ist das ja auch ein Vollzeit Job. Ich bin zwar "erst" 53, muß mir aber wegen dem Rücken die Arbeit gut aufteilen, sonst liege ich gleich 2-3 Tage flach. In den letzten Jahren haben wir unsere Anbaufläche immer weiter verkleinert, weil wir gemerkt haben, dass es uns zuviel geworden ist. Man möchte ja auch geniessen, deshalb ist man ja schließlich ausgewandert. So langsam haben wir ein gesundes Maß zwischen Arbeit und Freizeit gefunden.
Du kannst Dir die Hackerei sehr erleichtern wenn Du die Fläche am Abend vorher wässerst, genug damit sich die Brocken vollsaugen aber nicht soviel das es verschlammt. Also zuerst umgraben dann wässern. Danach geht es mit dem zerkleinern ganz gut. Erst mit der Hacke, dann mit dem Grubber zum Schluss mit dem Rechen.
Du kannst Dir die Hackerei sehr erleichtern wenn Du die Fläche am Abend vorher wässerst, genug damit sich die Brocken vollsaugen aber nicht soviel das es verschlammt. Also zuerst umgraben dann wässern. Danach geht es mit dem zerkleinern ganz gut. Erst mit der Hacke, dann mit dem Grubber zum Schluss mit dem Rechen.
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Re: Mein Versuch, einen alten Traum zu verwirklichen
Hallo Uwe,
was Du schreibst, kann ich nur bestätigen.
Auch ich habe einen Gartenplan, der dann ja auch noch den Winter mit einbeziehen muss.
Alles schön notiert und ausgetüftelt, und das dann auch nur, damit ich während der heißen Jahreszeit die Hälfte wieder umwerfe.
Manchmal übersehe ich verschiedenes in Bezug auf die Fruchtfolge.
Aber "reduzieren" klingt gut, da haben wir auch schon drüber nachgedacht.
Unsere Kinder sind weit weg, und den Rest der Sippschaft muss ich nicht mit versorgen
Ich wollte nun mal sehen, ob ich ein Beet vielleicht ein ganzes Jahr nicht brauche, und dann dort mal einen gemischten Gründünger einsäen, ähnlich dem, den Du vorgeschlagen hast.
Das mit dem Wässern habe ich mir schon fast so gedacht und auch ausprobiert; war aber wohl zu wenig Wasser.
Etwas Zeit habe ich ja noch mit diesem Beet, und vielleicht kommt mal was Wasser von oben.
Roccalana

was Du schreibst, kann ich nur bestätigen.
Auch ich habe einen Gartenplan, der dann ja auch noch den Winter mit einbeziehen muss.
Alles schön notiert und ausgetüftelt, und das dann auch nur, damit ich während der heißen Jahreszeit die Hälfte wieder umwerfe.
Manchmal übersehe ich verschiedenes in Bezug auf die Fruchtfolge.
Aber "reduzieren" klingt gut, da haben wir auch schon drüber nachgedacht.
Unsere Kinder sind weit weg, und den Rest der Sippschaft muss ich nicht mit versorgen

Ich wollte nun mal sehen, ob ich ein Beet vielleicht ein ganzes Jahr nicht brauche, und dann dort mal einen gemischten Gründünger einsäen, ähnlich dem, den Du vorgeschlagen hast.
Das mit dem Wässern habe ich mir schon fast so gedacht und auch ausprobiert; war aber wohl zu wenig Wasser.
Etwas Zeit habe ich ja noch mit diesem Beet, und vielleicht kommt mal was Wasser von oben.
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Re: Mein Versuch, einen alten Traum zu verwirklichen
Hallo Gartenfreunde
tööööröööööö es hat
Okay, gemessen an Euren Mengen war das fast nichts, aber man wird ja bescheiden
Den Oliven -die Früchte waren schon etwas verschrumpelt- hat es auf jeden Fall etwas geholfen.
In den nächsten Tagen ist zwar kein weiterer Regen in Sicht, aber der Hochsommer mit seinen Extremtemperaturen scheint gebrochen.
einen schönen Abend noch
Roccalana

tööööröööööö es hat






Okay, gemessen an Euren Mengen war das fast nichts, aber man wird ja bescheiden

Den Oliven -die Früchte waren schon etwas verschrumpelt- hat es auf jeden Fall etwas geholfen.
In den nächsten Tagen ist zwar kein weiterer Regen in Sicht, aber der Hochsommer mit seinen Extremtemperaturen scheint gebrochen.

einen schönen Abend noch
Roccalana

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Re: Mein Versuch, einen alten Traum zu verwirklichen
Hallo,
Gott sei Dank bei uns auch. Seit 2 Tagen hat es schön langsam aber ergiebig geregnet. Die Kürbisse sind sehr dankbar dafür. Die Erde ist aufgeweicht und ein paar Kohlköpfe und reich tragende Paprika sind umgefallen und mußten an kleinen Stöckchen festgebunden werden.
Gott sei Dank bei uns auch. Seit 2 Tagen hat es schön langsam aber ergiebig geregnet. Die Kürbisse sind sehr dankbar dafür. Die Erde ist aufgeweicht und ein paar Kohlköpfe und reich tragende Paprika sind umgefallen und mußten an kleinen Stöckchen festgebunden werden.
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Re: Mein Versuch, einen alten Traum zu verwirklichen
Hier war es inzwischen auch so trocken geworden, dass mein gut tragender Boskoop täglich einen Zehnliter-Eimer voll Äpfel abgeworfen hat und die Bauern bei allen Feldfrüchten und auch beim Obst Ernteeinbußen haben werden. Am Freitag gab es dann zuerst ein Gewitter, am WE hat es dann gemütlich vor sich hin geregnet, jetzt habe ich in vier Tagen gerade mal einen Eimer voll Fallobst. Trotzdem sind viele Bäume jetzt schon im Herbstmodus, die Blätter werden gelb und fallen ab. In den Straßen sehe ich die Leute schon wieder fleißig kehren.
Die Kunst ist, einmal mehr aufzustehen, als man umgeworfen wird. (Winston Churchill)
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Re: Mein Versuch, einen alten Traum zu verwirklichen
Hallo
Einen schönen heißen Tag wünsche ich allerseits.
Nachdem es tatsächlich eine Woche lang etwas kühler, d.h. nicht über 30 Grad, war, ging das Spiel von vorne los.
Tägliche Temperaturen so um 33 Grad und natürlich staubtrocken.
Die erste Kirsche ist eindeutig in Herbststimmung. Hoffentlich habe die Nachbarn recht, dass das egal ist
Wie sieht es denn bei Euch auf der anderen Seite der Adria aus
Habe nichts mehr gelesen
Auf jeden Fall bin ich jetzt dabei, bei jeder Beetvorbereitung Sand mit einzuarbeiten.
Bei den Obstbäumen werde ich das in der nächsten Zeit, wenns etwas kühler wird, dann auch mal machen.
Dieser trockene Boden hat noch andere Nachteile.
Ich hatte ja schon mal erwähnt, dass sich bei uns im Sommer immer Risse auftun, weil sich der Boden stark zusammenzieht.
Ja, und auf Grund dessen, ist der gesamte Zaun locker geworden, und die Wildschweine sind wieder täglich zu Gast. Man könnte ja denken, dass sie mir die Arbeit abnehmen, wenn sie nicht öfters zu tief buddeln oder Erdbeerpflanzen ausbuddeln würden
Sonst gibt es im Moment nichts weiter zu meckern
Einen schönen Abend noch
Rita

Einen schönen heißen Tag wünsche ich allerseits.
Da war ich wohl etwas reichlich voreilig. Ist leider nicht so.roccalana hat geschrieben: der Hochsommer mit seinen Extremtemperaturen scheint gebrochen
Nachdem es tatsächlich eine Woche lang etwas kühler, d.h. nicht über 30 Grad, war, ging das Spiel von vorne los.
Tägliche Temperaturen so um 33 Grad und natürlich staubtrocken.
Die erste Kirsche ist eindeutig in Herbststimmung. Hoffentlich habe die Nachbarn recht, dass das egal ist

Und ich dachte, dass es bei Euch sehr viel mehr geregnet hat, wie man sich täuschen kann.Carolyn hat geschrieben:In den Straßen sehe ich die Leute schon wieder fleißig kehren.
Wie sieht es denn bei Euch auf der anderen Seite der Adria aus


Auf jeden Fall bin ich jetzt dabei, bei jeder Beetvorbereitung Sand mit einzuarbeiten.
Bei den Obstbäumen werde ich das in der nächsten Zeit, wenns etwas kühler wird, dann auch mal machen.
Dieser trockene Boden hat noch andere Nachteile.
Ich hatte ja schon mal erwähnt, dass sich bei uns im Sommer immer Risse auftun, weil sich der Boden stark zusammenzieht.
Ja, und auf Grund dessen, ist der gesamte Zaun locker geworden, und die Wildschweine sind wieder täglich zu Gast. Man könnte ja denken, dass sie mir die Arbeit abnehmen, wenn sie nicht öfters zu tief buddeln oder Erdbeerpflanzen ausbuddeln würden

Sonst gibt es im Moment nichts weiter zu meckern

Einen schönen Abend noch
Rita

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