Anzucht 2019

Gemüse, Salate, Kräuter, Heilkräuter, Gewürze und Pilze

Moderatoren: Carolyn, Bio-Gärtner

Benutzeravatar
roccalana
Alter Hase
Alter Hase
Beiträge: 622
Registriert: Do Sep 19, 2013 20:45
Antispam-Sicherheitsabfrage: 63
Wohnort: Italien, Adria
Geschlecht:

Re: Anzucht 2019

Beitrag von roccalana » Mi Jan 16, 2019 20:45

Guten Abend :salut:
das ist ein guter Tipp, Carolyn. Ich kenne das Produkt aus dem Katalog von jeebel, habe es aber aus Kostengründen bisher nicht ausprobiert.
Du könntest da Recht haben, Mia, aber ich habe mal recherciert: ich finde viele Artikel dazu, aber keinen Anbieter außer einem Produkt von "Compo", und da kosten 4kg 20 Euro.
Carolyn, Kannst Du mir mal sagen, wieviel man denn davon benötigt, sagen wir mal für Tomaten je qm??

@Nemesia
Nemesia hat geschrieben:Als wir hier eingezogen sind und die Nachbarschaft mitbekam, dass wir Gemüse anbauen wollen und dann auch noch biologisch,
trug das zur allgemeinen Erheiterung bei :mrgreen: Man prophezeite uns, dass auf diesen schweren Böden nichts wächst..
Kann ich 1:1 bestätigen, biologisch...hier....naja..... waren die Kommentare meiner Nachbarn.
Nemesia hat geschrieben:..Die ersten Siedler haben wie bekloppt mit Kalk gedüngt
Und das bei schwerem Boden, der meistens genug Kalk enthält. Wie war das mit dem Kalk -reiche Väter und arme Söhne- :(2:
Habe ich also doch richtig gelesen, Du schaffst es mit Kompost, Jauche und Gründünger - und das bei schwerem Boden, alle Achtung :clap:
Wenn ich mal fragen darf, wie groß ist die Fläche, in der Ihr Gemüse anbaut und wie lange habt Ihr dafür gebraucht :?:

@ Mia
Mein Gott, wenn ich mir das vorstelle :knuddel2: .... ich friere ja schon, wenn ich das Wort Winter nur höre - ich könnte glatt drauf verzichten.
Aber Gott sei Dank alles wieder in Ordnung.
Rita :soleil:
Wer nicht ganz dicht ist, ist wenigstens für alles offen!

Benutzeravatar
Nemesia
Gartenguru
Gartenguru
Beiträge: 1230
Registriert: Mo Mai 26, 2008 12:54

Re: Anzucht 2019

Beitrag von Nemesia » Do Jan 17, 2019 18:04

Hallo Rita :hallo:
roccalana hat geschrieben: Wenn ich mal fragen darf, wie groß ist die Fläche, in der Ihr Gemüse anbaut und wie lange habt Ihr dafür gebraucht :?:
Klar darfst du fragen :sun: :grin:
Also reine Gemüsefläche ca. 300 qm und nochmal ca 300 qm Obstbäume und -sträucher incl. Holunder :razz:

Zwei Jahre haben wir nur Gründüngung gesät, dann kamen Kartoffeln und diverses Gemüse in den Boden....Anfangs wuchs alles recht kümmerlich :???:
Im Winter wurde gemulcht und die Mulchschicht mit Stroh abgedeckt , was zu einer tollen Vermehrung der Regenwürmer führte.
Dazu gabs Kompost, Jauche und immer wieder Gründüngung. So wurde der Boden von Jahr zu Jahr besser...
Anfangs mussten wir noch umgraben , das war echte Knochenarbeit :whew2: dann reichte das Lockern mit dem Sauzahn...
Hat aber alles in allem nicht länger als ca 5 Jahre gedauert, bis der Boden richtig gut war und das Gemüse super wurde...
:daumen:

Viel Glück und Erfolg für dich :daumen: :blume4:
Liebe Grüße Nemesia :blume4:

Mia
Bio-Genie
Bio-Genie
Beiträge: 2865
Registriert: Fr Jun 04, 2010 22:27
Antispam-Sicherheitsabfrage: 63
Wohnort: östliches NRW
Geschlecht:

Re: Anzucht 2019

Beitrag von Mia » Do Jan 17, 2019 23:40

Super Nemesia! :grin:

Mit was hast Du denn im Winter gemulcht? Und ist Dir das Stroh nicht weggeflogen?
Regenwürmer habe ich hier auch, ohne Ende.
Ja, mein Boden hier ist auch schon besser geworden. In einigen Beeten.
Dummerweise bin ich nur so ein Experimentierfreak.... Ich möchte ja auf meinen maximal 400 Quadratmetern sozusagen die ganze Welt unterbringen. :wink:

Ich erzähle mal ein bisschen von meinem neuen Garten hier in Warburg.
Anfangs: Entsetzen! Der Vorbesitzer ( selbsternannte Gartenbaufirma ) hatte Mutterboden in großen Einheiten mit dem Bagger abtransportiert. Hinter dem Haus, links, im Westen, hat er anderthalb Meter gute Erde weggenommen. Aus alten Steinen hatte er dann eine Trockenmauer errichtet, es sah aus wie alt.

So ahnte ich natürlich nichts von dem "Erdraub", bis es mir die Nachbarn erzählten. Ich war aber schon gewarnt, als ich etwas im Boden buddelte. Dicker, schwerer Lehm an vielen Stellen, keine Krume Humus.

Jedenfalls, dieser Mensch hatte hier mit seinem kleinen Bagger gut aufgeräumt. Danach hat er überall irgendein zähes Gras eingesät, als ich kam, stand es einen Meter hoch - aber das heißt ja erstmal nix. Also: gemäht!

Ich hatte aus Dortmund unendlich viele Pötte und Kübel mit Stauden mitgenommen. Die wollte ich jetzt einpflanzen! Doch als ich den Boden berührte, und mit meinen Händen ertastete, ahnte ich bereits, dass sie es nicht überleben würden.
Im Osten vor dem Haus fehlte ein halber Meter Erde. Das sah man direkt, denn das war ein gefasstes Beet, neben dem Plattenweg zur Haustür, welches nun ein langes Loch aufwies.

Dort habe ich als erstes angesetzt. Über einen Nachbarn, der bei der Stadt arbeitet, konnte ich kostenlos Muttererde aus Erdaushub von irgendwelchem ländlichen Straßenbau bekommen. Damit habe ich das Ostbeet aufgefüllt, und da meine ersten Stauden reingesetzt.
Dazu wollte ich ein blühendes Staudenbeet haben, wenn man das Treppchen in der Verlängerung des östlichen Plattenweges hochging.
Also habe ich da erstmal die ganzen Rasensoden abgehoben- dicke Lehmklumpen waren das - und die kopfunter irgendwo gelagert.
Dann auch von der nachbarlichen Umsonsterde drauf, umgegraben, sacken lassen, blühende Stauden rein.

Auch gelang es mir, rundrum um den Mittelgarten Rasensoden abzuheben, und so freie Beete zu gewinnen. Die man aber erstmal noch nicht benutzen konnte. Zu schwer und verlehmt waren sie, ohne Bodenstruktur. Und weitere Erde hatte ich nicht mehr.
Im August war ich eingezogen, dies war der erste Herbst.

Leider, leider, war die Erde vom Straßenbau mit Quecken verseucht, aber das wusste ich auch noch nicht. Dieses Problem sollte sich erst im nächsten Frühjahr stellen.

Nun träumte ich bereits im Herbst von einer "Strukturpflanzung". Ich hatte kleine Tannen mitgebracht, und ich wollte eine Ecke des Gartens damit gestalten. Dort sollte der ( schattige) Boden mit der Zeit recht sauer werden, damit ich dort auch säureliebende Pflanzen pflegen könnte.
Ich beobachtete also erstmal ganz heftig die Sonne und die Sonneneinfallswinkel. Ist ja völliger Quatsch, ein kleines Tannenwäldchen nach Süden zu pflanzen, wo es dann das Licht wegnimmt! Zu den Tannen, in der schattigen Ecke, wollte ich einen rotblättrigen Holunder haben, und auf der freien Fläche, nah in der Gartenmitte, einen Zierapfelbaum, sowie dort, wo sie kein Licht wegnahmen, an den Grundstücksgrenzen, hohe Sträucher.
Zu arglos, war ich, in Bezug auf den Boden! Ich dachte, Sträucher, huch, die halten das Lehmzeug aus! Ich bestellte also jede Menge Sträucher, und einen Zierapfelbaum. Und, was soll ich Euch sagen: Alle gekauften Sträucher, bis auf eine gelbe Buddleja und den Zierapfelbaum, sind eingegangen! Im Frühjahr zeigten sich noch kümmerliche Triebe - dann war Schluß! Gestorben, in der Erde! Ratzeputz! Den rotblättrigen Holunder konnte ich noch mal reklamieren, ich erhielt einen neuen, der ist dann auch eingegangen.

Also, diese Erde war so was von miserabel! Dann entdeckte ich den Kalkvorrat im hinteren Keller. Säckeweise Kalk. Zum Teil noch zu, die Säcke, zum Teil halbleer. Also, mein Vorbesitzer hatte auf den lehmigen Gartenboden auch noch Kalk draufgekippt!
Die PH-Messung des Bodens, die ich daraufhin vornahm, ergab einen Wert von - ich glaube- 10,8.
Viel zu alkalisch!

Ich habe also versucht anzusäuern. Viel Tannennadeln drauf, viel Waldboden drauf, Rasenschnitt, alles, was mir so einfiel. Moose, sehr viel Kompost. Ist auch ganz gut gelungen, in den letzten drei Jahren. Der Boden ist weniger alkalisch, habe aber nicht mehr nachgemessen, weil ohnehin alles recht gut gedeiht.

Und nun kommt wieder die Mia, die Experimente liebt! Ich musste ja unbedingt einen kleinen Steingarten haben! Musste unbedingt die trockenste, sonnigste Stelle rausfinden, um den da anzulegen! Musste den ursprünglichen Boden rausnehmen und Steine und Sand implantieren. Um dann später zu sehen, dass eine andere Gartenstelle viel besser dafür geeignet gewesen wäre... :doh:
Musste unbedingt einen Mittelmeergarten planen und anlegen, auch wieder mit viel Sand im inzwischen belebteren, besser gewordenen Lehm...
Musste mich unbedingt auch dranmachen, Rosen aus Stecklingen zu ziehen, die aber wieder guten Lehm brauchen konnten...

Ergebnis: Ich habe verschiedene Beete, in Schatten- und Sonnenstellen, auch in Stellen mit mittlerer Besonnung, die verschieden ausgelegt sind.
Es gibt längere Schattenbeete, mit sich inzwischen ansäuernden Böden; es gibt normale Staudenbeete, die hübsch blühen, es gibt in der Mitte ein normales Gemüsebeet, dazu gibt es noch das Hochbeet, auch für Gemüse. Es gibt einen kleinen Steingarten und einen kleinen Mittelmeergarten, in welchem ich innig auf das Weitergedeihen des grünen Spargels hoffe. :wink:

Also, ich komme da nicht so hin, wie Du, Nemesia. Es ist bei mir zu kleinteilig und zu differenziert. Jede Gartenecke bei mir verlangt ihre eigene Art von Betreuung. Ist aber auch schön so. Ich freue mich darüber!

Und jetzt kommt noch was ganz Heftiges zum Abschluss dieses posts: meine Südbeete.
Da, wo meine Hauswelt am trockensten ist, liegt Süden. Durch einen Wasserrohrbruch unter den Grundmauern des Hauses sind die Beete überhaupt entstanden. Vorher war da nur Asphalt. Es musste alles ausgebaggert werden, um das kaputte Rohr zu finden.
Und als die Löcher schon mal da waren, entschied ich, dass da Erde rein sollte! Um vor dem Haus Pflanzen zu pflanzen.
Leider hat der damalige Herr Gartenbauprofi nicht auf mich gehört! Noch bevor ich es verhindern konnte, waren diese Löcher bis auf 60 Zentimeter Tiefe mit Schotter angefüllt! Was habe ich für ein Theater gemacht! Ich habe sie gezwungen, einen Teil des Schotters wieder rauszunehmen. Sonst würde ich das nicht bezahlen!

Leider habe ich nicht genug Theater gemacht. Sie erzählten mir dann, also, tiefer ginge es nicht, sie müssten ja die Fundamente des des Hauses mit Folie vor Durchnässung schützen,damit mir das Haus nicht wegfaulte, und die Folie läge da schon mal, die wollten sie auch nicht wieder rausnehmen...
Hinterher habe ich mich massiv geärgert, nicht standfest geblieben zu sein!

Ich habe also hier nun zwei kleine Beete, die aber im Prinzip zu nichts taugen, weil viel zu trocken. Die größere Hälfte liegt unter dem Dachfirst, die kriegen also kaum Regen ab. Ich habe auch keine Lust, da ständig zu gießen. Bin ich blöd? Für mich müssen Pflanzen im Garten auch ohne ständiges Wässern gedeihen.
Halten sie es durch, sind sie richtig, halten sie es nicht durch, sind sie falsch.
Ausnahmen: natürlich gieße ich meine Tomaten, Chilis und Paprika. Auch Salat, wenn es sein muss. Auch alles andere, wenn es massiv trocken ist, wie im letzten Sommer.
Nur: diese Südbeete wollte ich nicht gießen! Die sollten gucken, wie sie klarkommen.
Die haben auch geguckt!

Ohne mein Zutun siedelten sich hohe Stockrosen an. Rosane, weiße, und dunkel auberginefarbene. Die stehen jetzt rechts und links vor meinen hohen, weißen, gebogenen Straßenfenstern und schmücken das Haus. Darunter hat sich blauer Lein angesiedelt, der wächst buschig ca. 70 cm hoch, und erstrahlt im Sommer in hellblau, unter den Stockrosen. Wilde Möhren haben sich angesiedelt, mit weißen Blüten, warum, das weiß ich auch nicht, es ergibt aber ein schönes Bild.

Na, vorher, vor diesem Kunstwerk der Natur, wollte ich es noch selber machen. Für teuer Geld habe ich Rosa-Hulthemia-Hybriden gekauft, die ja mit Südseite und Trockenheit wunderbar klarkommen sollten. Pustekuchen!
Die gingen ein wie nix. Obwohl ich sie zu Anfang goss.

Tja. Die Natur hat wohl doch ein besseres Händchen als ich. Obwohl sie und ich bisweilen auch Hand in Hand arbeiten. :wink:

Für heute einen lieben Gruß
Mia
Ich möchte so ein guter Mensch werden, wie meine Hunde von mir glauben, dass ich es bin.

Mia
Bio-Genie
Bio-Genie
Beiträge: 2865
Registriert: Fr Jun 04, 2010 22:27
Antispam-Sicherheitsabfrage: 63
Wohnort: östliches NRW
Geschlecht:

Re: Anzucht 2019

Beitrag von Mia » Fr Jan 18, 2019 20:43

Zu diesem differenzierten Garten möchte ich noch etwas erzählen. Einen Frust meiner Jugend.

Ich weiß nicht, ob Ihr es wisst, aber ich habe mich mal mit Figurentheater befasst, sogar eine Ausbildung dazu gemacht.
Jedenfalls, zu dieser Ausbildung gehörten diverse Kurse: Neben dem ganzen benötigten Technik- und Werkstattkram, auch Atem- und Sprechbildung, schauspielerische Darstellung, kreatives Schreiben, etc.
Unser damaliger Leiter, den ich später ersetzen sollte, hatte sogar eine Art Psychologen für uns organisiert, sogar zwei. Wir sollten lernen, uns 'frei' zu spielen. Wir sollten unser Unbewusstes auf eventuelle Blockaden erforschen. Diese Psycholeute kamen von einem Institut in München. Der eine lehrte uns Meditation, der andere hatte es mit "Bewusstseinspielchen".
Wir mussten uns still im Schneidersitz hinsetzen, ruhig auf unseren Atem spüren, und dann kamen Fragen.
Zum Beispiel die Frage: "Wenn du in dir nachspürst, was für ein Stein könntest du sein? Fühle tief in dich hinein, und stell dir vor, du wärest ein Stein!"
Ich fühlte. Und was sah ich? Ich sah einen Brocken, der aus ganz unterschiedlichen Sedimenten bestand. Zum Teil war das Kalkstein, schon ganz ausgewaschen vom Wasser, und das Wasser hatte bizarre Höhlungen hinterlassen ( wie bei machen Aquariensteinen) in denen jetzt Moos wuchs. Sogar kleine Gräser keimten dort. Unter den Gräsern lagen einzelne Diamanten, die in meinem Stein, wie in einer Druse, wuchsen. Es gab auch Einlagerungen von weißem Quarz, mit glitzernden Kristallen. Neben ihnen keimte eine Rose.
Als ich das erzählte, bin ich völlig durchgefallen!
Der Mann wollte am besten hören, man sei ein Klumpen Gold, oder zumindest ein hartes Stück Granit!
Meine Beschreibung entlockte ihm nur Kopfschütteln. Ich sei viel zu weich und viel zu zersplittert! Aus mir würde- so ungefähr - nie was werden.
Tja, Recht hat er gehabt. Ich bin zu weich und zum Teil zu zersplittert. Aber schön finde ich es doch! :wink:

Lieben Gruß,
Mia
Ich möchte so ein guter Mensch werden, wie meine Hunde von mir glauben, dass ich es bin.

Benutzeravatar
roccalana
Alter Hase
Alter Hase
Beiträge: 622
Registriert: Do Sep 19, 2013 20:45
Antispam-Sicherheitsabfrage: 63
Wohnort: Italien, Adria
Geschlecht:

Re: Anzucht 2019

Beitrag von roccalana » Sa Jan 19, 2019 18:11

Hallo an Euch :salut:
Das ist eine ganze Menge, Nemesia.
Unser Gemüsegarten hat gerade mal so ca. 100qm. Aber wir haben da am Anfang (2013) zu viel falsch gemacht - aber woher soll man alles wissen.
Ich hatte mich bereits "theoretisch" dank Frau Kreuter reichlich mit dem Thema beschäftigt, aber die Betonung liegt hier tatsächlich bei "Theorie" :(2:
Ich konnte zwar vorher an einer anderen Stelle etwas ausprobieren, aber dort war der Boden sandig und durchlässig, und auch nur wenige qm; das komplette Gegenteil von hier.
Wenn ich Stroh hätte, könnte ich während des Sommers Ziegel backen.
Ich will mich nicht beschweren, eigentlich ist es ja ein guter Boden...... Aber die meisten Pflanzen brauchten und brauchen zu viel Kraft, um in den Boden zu wachsen.
Ich kann auch bei Obstbäumen beobachten, dass sie 2-3 Jahre brauchen, bis sie angewachsen sind.
So lange es trocken ist, habe ich dann auch den Eindruck, dass es durchaus etwas besser geworden ist, aber wenn es dann richtig regnet habe ich nur noch Pampe und Matsch .
Was haben wir gemacht :?: bzw. nicht gemacht.
Natürlich kommt Kompost rein, aber wie bereits erwähnt, reicht dieser einfach nicht. Wir haben auch bereits Sand eingearbeitet, aber auch noch nicht so viel.
Was das Mulchen anbetrifft.... das gleich Problem, wie beim Kompost.
In den letzten drei Jahren war es einfach viel zu trocken, Gründünger geht nur im Winter - wenn es nicht zu kalt ist- .
Von Mai bis September ist es normal, dass es praktisch kaum regnet, obwohl die Luft manchmal sehr feucht ist.
Zu Anfang habe ich mit der Grabegabel versucht, weiter zu kommen, was gar nicht ging; mittlerweile haben wir eine Motorhacke, die ich aber nicht einsetzen kann, wenn der Boden feucht bis nass ist, dann klebt alles fest :whew2:
Somit wird das wohl noch länger dauern.
Ich kriege hier leider auch keinen Kompost - keine Kompostieranlage in der Nähe, Stroh gibt es hier auch nicht .
Mein größtes Problem hier sind die Quecken :@2:
Unser gesamtes Grundstück besteht quasi aus Boden mit Quecken, jedoch mit den verschiedensten Wildkräutern dazwischen.
Stört mich generell auch nicht, aber im Gemüsegarten schon.
Zu Anfang hat ein Nachbar den Bereich mit dem Bagger ordentlich umgegraben, und wir haben auch ordentlich sauber gemacht, aber etwas bleibt immer.
Das Zeug wächst auch von außen und unter (sehr tiefe Wurzeln) wieder rein, und natürlich von den "Wegen" (wenn man das als solche bezeichnen kann) wieder in die Beete.
Eigentlich ginge es, wenn überhaupt, nur mit Glyphosat, möchte ich aber nicht einsetzen. :shake2:

Hallo Mia
ich finde Deine Erzählungen von Deinem Garten sehr schön, aber wenn Du das mal gelernt hast... man merkt es :!:
Eine schöne Geschichte mit dem "Stein"; ist Dein jetziger Garten nicht so oder so ähnlich :?:
Habe ich zumindestens so verstanden,
Mia hat geschrieben:Tja, Recht hat er gehabt. Ich bin zu weich und zum Teil zu zersplittert. Aber schön finde ich es doch! :wink:
Und recht hast Du, es gibt sowieso viel zu viele Menschen, die gerade und rational sind; wir brauchen "zerspitterte" Menschen mit Phantasie :smirk2:
Noch einen schönen Sonntag
Rita :soleil:
Wer nicht ganz dicht ist, ist wenigstens für alles offen!

Mia
Bio-Genie
Bio-Genie
Beiträge: 2865
Registriert: Fr Jun 04, 2010 22:27
Antispam-Sicherheitsabfrage: 63
Wohnort: östliches NRW
Geschlecht:

Re: Anzucht 2019

Beitrag von Mia » Sa Jan 19, 2019 20:59

Hallo Rita, :smile:

ich habe mir Deine Worte über Trockenheit zu Herzen geführt. Sag mal, hast Du schon mal daran gedacht, "Schatten" zu machen?

Es sollte ja nicht (überall) ein tiefer Komplettschatten sein, wie meinetwegen aus dichten Nadelbäumen: Kiefern/Zypressen, und selbst der wandert ja mit dem Licht! Kann auch Halbschatten sein, aus berankten Zäunen...
Ich meine, Schatten hat die Eigenschaft, die Erde darunter etwas feuchter zu halten.

Ich glaube, ich würde das versuchen, wenn ich Du wäre. Du hast sozusagen das umgekehrte Problem wie ich. Ich kann keine Tannen nach Süden pflanzen, denn die würden Sonne wegnehmen. Bei Dir steht die Sonne höher, so, dass alles noch genug Licht abbekommt, und du kannst versuchen, mit Schattenwurf zu experimentieren.
Nun wächst aber eine Kiefer/Zypresse nicht von jetzt auf gleich. Als mittleres Modell ( bis die höher sind) würden sich berankte Zäune anbieten, die Du ja ohnehin hast, gegen Wildschweine, wie ich meine? Was könnte daran hochranken? Dabei recht trockenheitsresistent sein, und dann Halbschatten werfen?

Gehe doch mal in Deinen Ort, und schau nach, was da an Zäunen hochrankt. Mit Sicherheit wirst Du die Bougainvillea finden. Die ist ja schon mal sehr hübsch und erfüllt ihren Zweck in Deinem Klima. Schau aber auch nach wildwachsenden, rankenden Unkräutern!
Hier in Warburg ist mir zum ersten Mal die Zaunrübe begegnet, sie könnte auch bei Dir wachsen. Es können bei Dir aber auch ganz andere Pflanzen sein: halt die Augen offen! Es könnten zum Beispiel wilde Gurkenarten sein. Schau, was wild wächst, und nimm das!

Und versuche dann, mit Zäunen zu beschatten! Bestimme auch Stellen, wo Du jetzt schon kleine Zypressen oder ähnliches hinpflanzt, die dann, auf Dauer, ständig einen leichten, wandernden Schatten werfen.
So, wie ich meine Tannen nur im Norden pflanzen kann, kannst Du Deine Kiefern oder Zypressen vermutlich nur im Süden oder Südosten pflanzen.
Denke auch daran, dass selbst hoher Teefenchel Schatten wirft und Beete beschattet! Überall dort, wohin nur etwas mehr Schatten fällt, ist die Austrocknung ein Stück weit geringer.
Das kannst Du mir nun glauben oder nicht ( vor allem wirst Du es mit Deinen Fingern in der Erde nicht spontan fühlen) , aber es ist so.

Na, gegen Quecken hilft Dir das nicht. Das ist nun ein Unkraut der besonderen Art. Man kann nichts anderes tun, als die immer wieder rauszurupfen. Und gegen die nasse Pampe im Winter hilft Dir mein Schatten-Vorschlag auch nicht.
Da helfen nur Sand, Splitt und Steine. Der Boden sollte poröser werden, damit Wasser leichter abfließen kann. Aber was im nassen Winter gut ist, ist dann im Sommer wieder Mist! Im Sommer ist man ja dankbar darüber, dass der Lehm die Feuchtigkeit zumindest etwas hält!

Dennoch, ich glaube, mein Vorschlag mit dem Schatten ist nicht schlecht.
Ich denke, man muss es ausprobieren!
Mitsamt Sand, Splitt und Steinen für den Winter. Und etwas mehr Humus im Sommer. Eine Humusauflage gleicht ja auch aus! Dazu braucht sie aber, unter heißer Sonne, auch regelrecht Schatten!

Lieben Gruß!

Die - gottseidank - phantasievolle

Mia :wink:
Ich möchte so ein guter Mensch werden, wie meine Hunde von mir glauben, dass ich es bin.

Benutzeravatar
roccalana
Alter Hase
Alter Hase
Beiträge: 622
Registriert: Do Sep 19, 2013 20:45
Antispam-Sicherheitsabfrage: 63
Wohnort: Italien, Adria
Geschlecht:

Re: Anzucht 2019

Beitrag von roccalana » So Jan 20, 2019 21:15

Hallo Mia :hallo:
Deine Gedankengänge bzgl. Schatten sind gar nicht so falsch, es ist leider nur so, dass ich im Winter bereits viel zu viel Schatten habe. :?2:
Ich habe hier
http://www.bio-gaertner.de/frm/viewtopic.php?f=3&t=6364
ein altes Foto von unseren Gemüsegarten gefunden. Dieses Foto ist vom August, somit nicht so ganz aussagekräftig.
Zwei sehr große und eine mittlere Olive stehen zwar nicht direkt am Rand, aber es reicht, dass ich im Winter zu viel Schatten habe.
Während des Sommers, steht die Sonne so hoch, dass quasi keine Beschattung statt finden kann.
Am rechten Rand stehen mittlerweile einige Blumen, wie z.B. zwei schöne Forsythien.
Auf der Vorderseite alle meine Anzuchttöpfe, viel zu viele.... :whew2:
In dem freien Stück davor, stehen mittlerweile auch schon einige Bäume und Bäumchen.
Im Regelfall säe ich auch Sonnenblumen im Randgebiet aus.
Ich werde mir mal notieren, im nächsten Sommer neue Fotos zu machen - dann kannst Du sehen, was ich meine.
Oh ja, eine schöne Bougainvillea hatte ich auch mal, Ende Februar 2018 ist sie endgültig erfroren.
Wilden Fenchel haben wir hier auch viel, aber eigentlich erst später im Jahr...
Im Regelfall kommt so Anfang Mai unser Nachbar, um mit dem großen Traktor zu mähen.
Zur Zeit bin ich dabei, das Schnittmaterial von den Oliven (was man weder zum Schreddern noch zum Heizen brauchen kann) auf einen bestimmten Bereich des Grundstücks zu konzentrieren, um es mir zur Not von dort zum Mulchen holen zu können.
Das ist dann zwar immer noch etwas grob mit vielen Stöckchen, aber zur Not müsste es gehen - etwas verdünnte Jauche drüber und gut ist, oder :?:
Ich hoffe jetzt einfach mal, dass erstens kein Frost kommt, leichte Minustemperaturen sind nicht so schlimm, und es auch im Frühling noch gelegentlich weiter regnet.
Dann wächst auch was, was ich für den Kompost nutzen und als Mulch für den Sommer nutzen kann.
Liebe Grüße
Rita :soleil:
Wer nicht ganz dicht ist, ist wenigstens für alles offen!

Benutzeravatar
Carolyn
Moderator
Moderator
Beiträge: 4346
Registriert: Do Mai 07, 2009 17:28
Antispam-Sicherheitsabfrage: 63
Wohnort: jwd. in Oberbayern
Geschlecht:

Re: Anzucht 2019

Beitrag von Carolyn » Mo Jan 21, 2019 01:08

Bei Deinem Beschattungsproblem, roccalana, schießt mir "Pergola" durch den Kopf. Ist aber wohl eher nicht umsetzbar. :wink:
roccalana hat geschrieben:Guten Abend :salut:
das ist ein guter Tipp, Carolyn. Ich kenne das Produkt aus dem Katalog von jeebel, habe es aber aus Kostengründen bisher nicht ausprobiert.
Du könntest da Recht haben, Mia, aber ich habe mal recherciert: ich finde viele Artikel dazu, aber keinen Anbieter außer einem Produkt von "Compo", und da kosten 4kg 20 Euro.
Carolyn, Kannst Du mir mal sagen, wieviel man denn davon benötigt, sagen wir mal für Tomaten je qm??
Ich hab mir jetzt mal die Packung geholt, ein Rest ist mir ja übrig geblieben.
Er ist tatsächlich auch von Compo, hier der Link direkt zum Hersteller: https://www.compo.de/de/de/produkte/COM ... wolle.html
Da ist auch aufgelistet, wie viel man wofür braucht. Erspart mir das Abtippen. :wink: Ich habe übrigens die 2-kg-Packung(en). Die 4-kg-Packung kostet da 15 Euro.
Wenn man für Tomaten 170 g/qm braucht sind das also 0,64 €/qm (zzgl. Versandkosten), für fünf Monate.
Die Kunst ist, einmal mehr aufzustehen, als man umgeworfen wird. (Winston Churchill)

Mia
Bio-Genie
Bio-Genie
Beiträge: 2865
Registriert: Fr Jun 04, 2010 22:27
Antispam-Sicherheitsabfrage: 63
Wohnort: östliches NRW
Geschlecht:

Re: Anzucht 2019

Beitrag von Mia » Mo Jan 21, 2019 16:47

Hallo!

Carolyn, Du regst mich an!
Denk... denk...

"Pergola" könnten ja auch von der einen Zaunseite zur anderen gespannte Wäscheleinen sein, auch quer, oder im Zickzack, an denen nur im Sommer etwas wächst...also nur im Sommer Schatten wirft. Wenn Du die eng oder im Zickzack spannst, Rita, ergibt das ein sommerliches, leichtes Dach.

Zur Begrünung empfehle ich die Zaunrübe. Sie ist trockenheitsverträglich, weil sie eine dicke, wasserspeichernde Rübe hat. Wächst schnell! Für mich zuuuu schnell. Ich muss immer wieder meine Wäscheleine befreien, also ganze Triebe abreissen. Das hindert sie nicht am Weiterwachsen. Im Herbst zieht sie ein.

Du tätest damit auch den Wildbienen einen Gefallen, Rita, neben anderen Wildbienen zieht sie eine bestimmte Sorte dieser Tiere an, die auf sie spezialisiert sind, und die sonst kaum oder kein anderes Futter finden.
Im Frühling kann ich nach Samen gucken!
Ich hoffe nur, dass die nicht erfrieren.... denn hier sind jetzt seit 'ner Woche nachts 10 Grad minus.
Nee, die Samen können eigentlich nicht erfrieren! Sonst wären im letzten Frühjahr nicht so viele bei mir gekeimt. Und da hatten wir den ganzen Februar 18 nachts gut 20 Grad minus. Okay, aber vielleicht lagen diese Samen schon im Boden?
Ich weiß es nicht. Jedenfalls habe ich reichlich von dem Zeug, und der eine oder andere Samen wird schon angehen!
Sonst musst Du einfach mal ne Packung kaufen. Eventuell auch die weiße Zaunrübe, denn ich glaube, ich habe die dioica. Ich weiß es nicht. Ich habe nicht darauf geachtet. Ich hätte schwören können, dass ihre Früchte schwarz sind, aber auf den Fotos, die ich eben wiederfand, sind sie rot. Jetzt war das noch früh im Jahr, vielleicht wurden sie später schwarz?

Vielleicht solltest Du sie einzeln in Töpfchen vorziehen, bevor Du sie auspflanzt, obwohl, wenn der Frühling bei Euch etwas feucht ist, reicht es vermutlich auch, wenn Du die Samen einfach in den Gartenboden steckst! Bryonia wächst bis Nordafrika, sollte somit auch Euer Klima vertragen. Und im Frühjahr keimen können.

So. Jetzt habe ich Dich vergewaltigt, Rita!
Du siehst, Deine sommerliche "Pergola" ist bei mir in guten Händen! :wink: Planung und Entwurf by Mia, sowie die Beschaffung pflanzlichen Saatguts. Nur die Durchführung musst Du machen.... Ja, aber das ginge doch, oder?
Etwas Schatten ist immerhin im Sommer besser als gar kein Schatten. Die Ranken kannst Du auf dem Kompost tun, die Kleinlebenwesen spalten alles auf. Die Früchte solltest Du nicht essen, auch immer brav aus dem Salat fischen, aber Du hast ja Augen um zu sehen! Die Früchte und die Rübe sind giftig! Na, Oleander ist auch giftig, und den essen wir ja auch nicht. Ich habe noch keinerlei Hautirritationen mit den Blättern gehabt. Und die Regenwürmer im Garten auch nicht.

Ich drücke Dich lieb.
Mia


Hier Fotos aus Juli 2018:
Bild

Bild
Ich möchte so ein guter Mensch werden, wie meine Hunde von mir glauben, dass ich es bin.

Benutzeravatar
roccalana
Alter Hase
Alter Hase
Beiträge: 622
Registriert: Do Sep 19, 2013 20:45
Antispam-Sicherheitsabfrage: 63
Wohnort: Italien, Adria
Geschlecht:

Re: Anzucht 2019

Beitrag von roccalana » Mo Jan 21, 2019 18:51

Hallo Carolyn, hallo Mia :hello4:
Zur Schafwolle, ja, das ist das gleiche Produkt wie das, was hier verkauft wird. Besteht aber leider nur zu 50% aus Schafwolle - und der Rest :?:
Hier ist eigentlich das Produkt, was nur aus Wolle besteht.
https://biogartenversand.de/verbrauchsm ... er/produkt
Da komme ich dann pro qm (Beispiel Tomaten) auf fast 1 Euro. - zu viel :thumbsdown:
Eine Pergola... :D2:
Entschuldigung für mein Lächeln,,,,, für eine ganz kurze Zeit eventuell möglich, aber.. also
Wir sind ja hier am Meer, wenn auch klein, aber immerhin.
Der Weg nach Norden ist offen, die Alpen schützen uns da nicht mehr.
Der Weg nach Süden ist, sagen wir mal, halb offen.
Wenn nun die starken Winde wehen, wäre diese Pergola abgerissen und in alle Richtungen verteilt.
Ich könnte sie ja nicht so ganz tief machen, ich muss ja da durch um gießen zu könne.
Auf Deinen Fotos sieht das so aus, als wäre diese Pflanze so eher am Rand :?:
Deine Pergola, designed by Mia, würde hier nicht überleben - vor einigen Jahren ist uns sogar unser Folienhaus komplett fliegen gegangen. Wir hatten die Folie unten gut befestigt, aber nicht mit schweren Steinen und Sandsäcken :!:
Etwas Anderes zu diesem Thema.
Ich habe bereits im letzten Jahr versucht (nun sagen wir mal, die ersten Versuche gestartet)zwischen den Hauptkulturen dazu passende, kleine Pflanzen, entweder aus dem Winter stehen zu lassen, so lange sie nicht überhand nehmen - da wäre Borretsch und die wilde Calendula und die "normale Calendula).
Ebenso die Phacelia, die noch steht.
Ich habe noch Samen von Wicken :tanz: könnte ich diese auch zwischen Tomaten, Paprika und Co. setzen :?:
Das Problem, oder besser gesagt, die Frage in dem Fall: wie dünge ich dann den Boden für die Stark-und Mittelzehrer, wenn noch Pflanzen da so "herumstehen". Ich kann ja nicht nur Dünger in das Pflanzloch geben :!:
Das wird im Zweifelsfall dann wieder reichlich aufwändig.
Verstehst Du, was ich meine :shake2: :nod2:
Etwas Zeit habe ich ja noch...
Schönen Abend
Rita :soleil:
Wer nicht ganz dicht ist, ist wenigstens für alles offen!

Mia
Bio-Genie
Bio-Genie
Beiträge: 2865
Registriert: Fr Jun 04, 2010 22:27
Antispam-Sicherheitsabfrage: 63
Wohnort: östliches NRW
Geschlecht:

Re: Anzucht 2019

Beitrag von Mia » Mo Jan 21, 2019 19:58

Na gut, ich nehme alles zurück!
Warum musst Du denn jetzt auch noch Wind haben, Rita?
Bei richtigem Wind hält natürlich nix.
Roccalana hat geschrieben:Das Problem, oder besser gesagt, die Frage in dem Fall: wie dünge ich dann den Boden für die Stark-und Mittelzehrer, wenn noch Pflanzen da so "herumstehen". Ich kann ja nicht nur Dünger in das Pflanzloch geben
Tja, die musste dann irgendwann ausreißen, um großflächig düngen zu können. Wäre dann wie in Deutschland: Im Herbst frieren sie ab, aber es liegen noch genug Samen im Boden, dass sie dann im Frühjahr wiederkommen.
Also, Calendula und Borretsch garantiert. Und die nehmen auch die gute Düngung zu feistem Wachstum hin.
Wicken müsstest Du vermutlich im Frühjahr neu ansäen. Und warum sollten die nicht zwischen Tomaten und Paprika stehen?

Lieben Gruß!
Mia
Ich möchte so ein guter Mensch werden, wie meine Hunde von mir glauben, dass ich es bin.

Benutzeravatar
roccalana
Alter Hase
Alter Hase
Beiträge: 622
Registriert: Do Sep 19, 2013 20:45
Antispam-Sicherheitsabfrage: 63
Wohnort: Italien, Adria
Geschlecht:

Re: Anzucht 2019

Beitrag von roccalana » Di Jan 22, 2019 19:33

Hallo Mia :hallo:
Tja, was heißt hier Wind... aus heiterem Himmel entwickelt der sich manchmal zu Sturm. Aber das ist halt so.
Mia hat geschrieben:Wicken müsstest Du vermutlich im Frühjahr neu ansäen. Und warum sollten die nicht zwischen Tomaten und Paprika stehen?
Keine Ahnung, habe ich eben bis jetzt noch nicht gemacht.
Die Samen habe ich ja noch da.
Zur Not nehme ich dann folgendes Material:
roccalana hat geschrieben:Zur Zeit bin ich dabei, das Schnittmaterial von den Oliven (was man weder zum Schreddern noch zum Heizen brauchen kann) auf einen bestimmten Bereich des Grundstücks zu konzentrieren, um es mir zur Not von dort zum Mulchen holen zu können
Muss ich eben alles mal austesten.
Ich danke Dir trotzdem für Deine Ratschläge - aber unser Klima hier ist schon ziemlich speziell, was auch die Nachbarn sagen.
Bis dann
Rita :soleil:
Wer nicht ganz dicht ist, ist wenigstens für alles offen!

Antworten