Carolyns Grünzeugexperimente

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Re: Carolyns Grünzeugexperimente

Beitrag von Yggdrasil » Di Mär 13, 2018 01:01

Sind ja auch klein, weiß und unscheinbar.
Aber, stimmt schon, wenig Erde, die auch noch verdichtet ist und wenig Wasser. So hat meiner auch geblüht.
Selbst Unfähige können zu allem fähig sein.

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Re: Carolyns Grünzeugexperimente

Beitrag von Carolyn » Di Mär 05, 2019 19:13

Carolyn hat geschrieben:Ich besitze ja bekanntlich eine größere Anzahl an Amaryllen, klassisch in feuerrot sowie in weiß. Viele haben mir erzählt, sie würden sie nicht mehr zum Blühen bekommen, insbesondere die gekauften Exemplare wären ein Problem.
Letzteres werde ich nächstes oder übernächstes Jahr selber feststellen können. Denn als ich zwischen den Jahren Grüngut weggebracht habe lag vor mir auf dem Kompostplatz eine sichtlich frisch weggeworfene Amaryllis mit einer halbverblühten lila-weiß-gestreiften Blüte (ein weiterer Stiel abgeschnitten und vertrocknet). Klar dass ich sie nicht liegenlassen konnte, hatte sie doch offensichtlich der Nachtfrost noch nicht erwischt, sie lag da maximal seit dem Vormittag. Also habe ich sie eingesammelt, die vertrockneten Wurzeln entfernt - von Erde war nichts zu sehen - die Reste des Blütenstils sowie ein, zwei kaputte Blätter ebenso und in Erde getopft. Jetzt steht sie auf meinem Fensterbrett (leider direkt über der Heizung) und richtet die beiden verbliebenen Blätter täglich nach der Tageshelligkeit aus. Offenbar geht es ihr also den Umständen entsprechend gut. :grin:
Dieses Jahr wird sie sicherlich nicht mehr blühen, also wird sie gedüngt und darf den Sommer zusammen mit den anderen Amaryllen auf dem Balkon verbringen. Mal sehen, ob sie dann im Frühjahr 2019 bereits blüht, sonst bekommt sie noch ein weiteres Jahr Pflege zur Kräftigung. Dann wird sich ja zeigen, ob meine eigene "Zucht" wirklich so anders ist als die Sorten, die im Handel zu bekommen sind. :wink:
Neuigkeiten von der geretteten Amaryllis:
Ich habe sie zusammen mit drei meiner roten Amaryllen vor gut zwei Wochen aus dem Winterquartier geholt, in frische Erde getopft und angegossen. Alle Amaryllen schieben Blätter, jedoch sind die der Neu"erwerbung" mit Abstand am längsten. Und im Gegensatz zu meinen roten Exemplaren ist bei der lila-weißen auch schon deutlich und unverwechselbar eine Knospe zu erkennen. :mrgreen: Auch gekaufte Amaryllen können also durchaus wieder blühen. :wink:
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Re: Carolyns Grünzeugexperimente

Beitrag von Mia » Mi Mär 06, 2019 01:01

ich habe ja nicht gesagt, dass sie es nicht können. Es sind ja Zwiebeln, und sofern es ihnen gelingt, die Kraft aus ihren Blättern halbwegs wieder in der Zwiebel zu speichern, können sie auch blühen!

Ich habe lediglich die Erfahrung gemacht, dass über lange Jahre, sogar über Jahrzehnte (begonnen ca. 1990- bis durchaus jetzt) , die gekauften Amarylliszwiebeln derartig ausgepowert waren, dass mit einer Wiederkehr der Blüte im nächsten Jahr nicht zu rechnen war.
Die neu gekauften Zwiebeln blühten, ja, oft mehrtriebig-- und dann war Schluss. Sie erholten sich nicht bis zum nächsten Jahr, wie wir es von normalen, alten Amaryllen, oder genauer gesagt: Ritterstern/ Hippeastrum kennen.
Sie waren so gezüchtet, dass sie alle Kraft in die Blüten investierten, und man die eigentlich langjährige Zwiebel wegwerfen konnte.
Oder man musste sie erstmal ein, zwei Jahre daheim sanft aufpäppeln.

Ich sehe auch immer noch keine Umkehr im Geschäftsverkehr. Im Gegenteil, es ist sogar noch schlimmer geworden. Seit zwei, drei Jahren gibt es die Zwiebeln mit Wachs ummantelt. Sie sind lediglich dazu da, einmal in ihrem Leben Blüten zu treiben- danach soll die wachsverpackte Zwiebel auf den Müll.
Dass Hippeastren Gewächse sind, die über 20 und mehr Jahre immer wieder kommen können, das interessiert die züchtenden Verkäufer nicht. - Währe ja auch ein Verlust an Kaufkraft. :cry:

Ich denke mal, Du hast gutes Glück gehabt! Dein gefundener Rittersporn hatte offensichtlich die Kraft zum Überleben!
Und Du, gute Carolyn, hast ihm auch die Bedingungen gegeben, unter denen er überleben konnte. Er wusste ja nicht, als Du ihn fandest, dass er in die Hände einer Kundigen seiner Sorte fallen würde. So hat der kleine, fortgeworfene Rittersporn auch mit Dir verdammt gutes Glück gehabt! :hallo:

Für heute einen lieben Gruß!

Und möge er bald viele kleine Tochterzwiebeln treiben!

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Re: Carolyns Grünzeugexperimente

Beitrag von Carolyn » Mi Mär 06, 2019 12:55

Mia, die "züchtenden Verkäufer" folgen dem Markt und der ist nunmal bestimmt durch "ex und hopp". Ich sehe doch, wie hier in der Firma von meinen Kollegen mit Pflanzen umgegangen wird. Ich versuche nicht mehr hinzusehen, weil es weh tut, wie sie zu Tode vernachlässigt werden! Und als ich neulich die auf Gemeindegrund stehenden Obstbäume gesehen habe, wie die zugerichtet, äh, -schnitten wurden, da dachte ich mir nur: Wenn das Ziel ist, dass sie möglichst wenig Obst tragen und über kurz oder lang eingehen, dann passt der Schnitt so. Sie wurden über viele Jahre gar nicht geschnitten und jetzt hat man oberschenkeldicke Hauptäste mitten durch geschnitten!

Viel zu viele Menschen reden zwar von Umweltschutz und Nachhaltigkeit, haben aber keine Lust, dafür auch nur eine Minute Zeit oder Aufmerksamkeit zu opfern. Würden die Wegwerfzwiebeln (und es sind ja nicht nur Zwiebeln!) nicht gekauft, gäbe es sie schon im nächsten Jahr nicht mehr. Beim Tierschutz fangen immer mehr Menschen an nachzudenken, analog dazu beim Pflanzenschutz noch lange nicht!
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Re: Carolyns Grünzeugexperimente

Beitrag von Mia » Mi Mär 06, 2019 18:53

Stimmt, Carolyn. :smile:
Beim Pflanzenschutz denkt keiner nach.

Ich habe übrigens eine mail an unsere NRW- Ministerin ( für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz) Ursula Heinen-Esser geschrieben. Anlass war: Ich habe ich sie in einer Anrufsendung im Radio gehört. Darin bat eine professionelle Imkerin bei ihr um Hilfe. Diese Frau beschrieb eindringlich, wie hier, im Kreis Höxter, die Feldraine mit Giftstoffen zu Tode gewirtschaftet werden. Ich sehe das ja jeden Tag und kann es nur bestätigen. Nur hartes Gras kann da überleben. Von Artenvielfalt, wie man sie im Land Hessen, ein paar Kilometer nebenan, an Straßen und Feldrainen durchaus noch findet, kann im östlichsten Zipfels NRW's keine Rede mehr sein.
Auch im Raum Dortmund nicht, den Bereich kenne ich ja auch.

Jedenfalls, Frau Heinen-Esser äußerte sich zum sogenannten "greening", und dass sie das verstärkt fördern wolle. Das sind unter anderem diese blühenden Randstreifen um die Felder. Das war mein Stichwort! Ich bin da nämlich gucken gegangen in den letzten Jahren, und entdeckte zu meinem Schrecken, dass eine Anzahl der dort gezogenen Blühpflanzen taub waren.
Ich schrieb ihr also, Sie möchte doch bitte darauf achten, dass Saatgut, was als "greening geeignet" ( von den Konzernen) ausgegeben wird, und für deren Anbau die Bauern staatliche Zuschüsse kassieren, doch bitte auf auf die wirkliche Eignung geprüft werden möchte! Denn was nützt es einer Biene oder einem Insekt, wenn es eine nette Blüte anfliegt, die aber keine Pollen als Nahrung mehr für sie bereithält?
Keine Antwort bislang von Frau Heinen-Esser.

Die Grünen waren letztes Jahr schneller. Denen habe ich geschrieben, warum ich sie in NRW nicht mehr wähle. Keine drei Tage, schon hatte ich eine Antwort. War zwar unbefriedigend und gefüllt mit dämlichem Gerede, aber es kam zumindest eine Antwort.
Wahrscheinlich sollte ich Frau Heinen- Esser auch schreiben, dass ich die CDU nicht mehr wählen werde, sofern sich ihre Partei nicht stärker für Naturschutz einsetzt.
Wenn die Wähler stiften gehen, ist das offensichtlich ein Grund, um zu antworten.
Dummerweise habe ich, bis auf einmal, noch nie in meinem Leben CDU gewählt. Ich müsste also lügen und mir da was zusammenbasteln.
Ich fürchte fast, meine Argumente würden auffallen, und es würde eine linke, sehr grüne Mia zum Vorschein kommen...
Unser jetziger Landesherr, Herr Laschet, zusammen mit Frau Heinen- Esser, würden vermutlich nur den Kopf schütteln.

Tja, so bin ich halt. :wink:

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Re: Carolyns Grünzeugexperimente

Beitrag von Carolyn » Do Mär 07, 2019 15:07

Der Unterschied zwischen Frau Heinen-Esser und den Grünen dürfte eher sein, dass erstere Ministerin ist. :wink: Sie antwortet ja nicht selber sondern das wird an jemand im Ministerium gegeben, der dann die Antwort für sie formuliert. Meine Schwester hat auch immer wieder mal die Ehre eine Antwort zu schreiben, wenn jemand an den (Innen-)Minister schreibt. Nur dass sich bei ihr halt die Arbeit auf dem Tisch stapelt und alles, was keinen Termin hat, deswegen warten muss, manchmal auch zwei Monate lang. Nun ja, da es bei den Terminsachen von ihr oft darum geht, ab wann ein (Polizei-)Beamter befördert wird und also mehr Geld bekommt (und der häufigste Hemmschuh ist ausgerechnet der Personalrat! :mauer: ) halte ich das auch durchaus für richtig.
Aber es kann durchaus sein, dass ein Schreiben, das womöglich kurz vor der Wahl die Nicht-Wahl androht, in den Augen eines Politikers ein höheres Gewicht hat. :lol: Ob es dann allerdings wirklich Sinn macht, diese Antwort vorzuziehen und andere Arbeit dafür nach hinten zu schieben, steht auf einem anderen Blatt.

Diese blühenden Feldränder gibt es bei uns auch, allerdings stehen sie durchaus in der Kritik, weil sie für (andere) Insekten zum Überwintern nichts bringen. Hier gab es ja grad die Volksabstimmung zur Rettung der Bienen (wobei die Bienen nur das Aushängeschild waren, es ging um alle Insekten). Da die eine so extrem hohe Beteiligung hatte gibt es jetzt diverse Reaktionen. Darunter etliche Bauern, die ein Feld 100-qm-weise "vermieten" und dann Blühpflanzen darauf anbauen. 100 qm für 30 bis 50 Euro pro Jahr. Der Bauer bei mir in der Nachbargemeinde macht das aber gleich fix für vier Jahre, damit sich die Blumenwiese auch richtig entwickeln kann und wirklich was bringt (eben nicht nur für die Honigbienen). Er ist selber Imker also gehe ich davon aus, dass er auch weiß, was er tut, auch wenn er nicht wirklich biologisch wirtschaftet. Da er für diese Anpflanzung sonst kein Geld bekommt und ja auch die Arbeit macht halte ich 30 Euro für ein Jahr für absolut angemessen. Ach ja, ein Glas Honig bekommt man auch noch pro Jahr. *g* Der Zeitungsartikel liegt noch bei mir in der Küche, hab ihn noch nicht angeschrieben.


Was übrigens die neue Amaryllis betrifft bin ich durchaus froh, wenn sie keine Ableger bekommt! Ich hab definitiv genug Amaryllen!!! :lol: Mir ging es nur darum, dass es wohl weniger an der Sorte/Zucht liegt, wenn sie im nächsten Jahr nicht mehr blühen sondern an Pflege/Standort/Dünger. :wink: Wenn eine Amaryllis das ganze Jahr im warmen Wohnzimmer steht und nicht einziehen darf (wie vermutlich bei vielen Unkundigen), dann ist es klar, dass sie nicht mehr blüht. Egal welche Sorte.
Und übrigens, meine roten Amaryllis-Mutterzwiebeln sind wohl eher 30 als 20 Jahre alt. :wink: Und ich kann mich nur an eine einzige erinnern, die ich mal weggeworfen habe, weil sie unten angefault war. Mal sehen, wie viele dieses Jahr blühen, habe ich sie doch letztes Jahr viel zu spät aus dem Winterquartier geholt und nicht umgetopft.
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Re: Carolyns Grünzeugexperimente

Beitrag von Mia » Do Mär 07, 2019 20:02

Ich habe einige Zwiebeln letztes Jahr weggegeben, auch welche von Dir.
Ich glaube, von Dir habe ich noch einen Topf mit kleinen weißblühenden Zwiebeln und einen mit roten. Wenn ich die alle behalten sollte, die ich inzwischen versammelt habe, wird es mir definitiv zu viel. Oben, auf dem kalten Dachboden stehen zusätzlich immer noch drei, vier Pötte mit älteren Zwiebeln. Für mich reicht das. Gottseidank kann ich mich recht gut trennen.
Mit Gebrauchsanweisung für die neuen Besitzer. :wink:

Wenn man einmal den Pflegedreh raus hat, dann kommen sie ja immer wieder, sie blühen aus dem Winterquartier, und sehen dabei schön aus. Ich bin - wie immer -spät dran dieses Jahr mit meinen. Ich hätte sie schon runterholen sollen.
Naja, dann kommen sie halt etwas später.
Ich kriege das sowieso nie hin, dass sie genau zu Weihnachten blühen. Meine sind seit Jahren immer später.
Die frühste Blüte ist bei mir immer im März.

Das kommt auch, weil ich noch die Epiphyllen oben habe. Sobald die in der winterlichen Trockenheit winzige Knospen angelegt haben, hole ich alle vorhandenen Töpfe herunter.
Die Epis haben einen ähnlichen Rhythmus wie die Rittersterne, und da müssen beide Sorten bei mir nun mal mit durch.
Ich habe keinen Bock, die Amaryllen zeitlich anders zu pflegen.
Dann habe ich auch noch Weihnachtskakteen und Osterkakteen, die auch ihre Rhythmen haben, die zeitweilig Kurztagsbedingungen und winterliche Kühe, oder auch sommerliche Hitze und dabei Trockenheit brauchen. Früher habe ich aller deren Bedürfnisse problemlos auf die Reihe gekriegt, aber je älter ich werde, drängt es mich nach Vereinfachung.

Ich antworte später noch zu den Greeningflächen.
Jetzt muss erstmal mein kleiner, weißer Hund raus!
LG
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Re: Carolyns Grünzeugexperimente

Beitrag von Carolyn » Fr Mär 08, 2019 17:38

Ich finde schlicht keine Leute, die mir Amaryllen abnehmen mögen. :lol: Du kennst ja die vergeblichen Aufrufe hier im Forum.

An Weihnachten haben bei uns die Amaryllen noch NIE geblüht! Ich habe die ersten vor drei Wochen aus dem Winterquartier geholt, die nächsten stehen bereit zum umtopfen. An Weihnachten sind sie bei mir noch nicht annähernd eingezogen, wobei auch jetzt an etlichen noch einzelne grüne Blätter dran sind. Meine Schwester hat noch keine einzige angegossen. Ja, ich weiß, dass man sie an Weihnachten bereits blühend kaufen kann, aber das halte ich für einen Gärtnertrick, nicht für natürlich, ähnlich dem Weihnachtsstern (noch so eine Wegwerfpflanze).

Aber apropos Pflanzen abgeben: Ich will morgen die ersten Pflanzen aus dem Winterquartier holen, junge Obstbäume und Königskerzen und ähnlich frosthartes (deren Töpfe halt nur nicht durchfrieren dürfen). Da wartet ja auch noch die Bauernrose für Dich. Ich weiß nicht, ob ich am Sonntag dazu komme, sie aus dem Topf zu nehmen und zu verpacken, aber vorab die Frage: Kannst Du sie schon gebrauchen, ist der Platz dafür grundsätzlich bereit? Die Mutterpflanze treibt jetzt noch nicht, meine Bauernrosen sind immer schon später dran als die anderen Rosen, also kann ich auch noch etwas warten. Stecklinge der Duftgeranie habe ich eben auch geschnitten und werde sie am WE pflanzen, wenn Du da also (wieder) Bedarf hast, einfach melden. Ansonsten gehen sie im Frühjahr auf eine Tauschbörse.
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Re: Carolyns Grünzeugexperimente

Beitrag von Hapy » So Mär 10, 2019 21:53

Ich habe auch jede Menge Amaryllis. Leider habe ich es bisher nicht geschafft, die Amaryllis in mehreren Töpfen und Schalen dazu zu bringen gleichzeitig Blüten zu treiben, trotz einer gewissen Gleichbehandlung. Was ich auch nicht geschafft habe, ist sie so anzutreiben, dass sie dann blühen, wenn ich sie als Dekoration bei einer Einladung brauchen könnte. Da fehlt mir einfach die Erfahrung.

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Re: Carolyns Grünzeugexperimente

Beitrag von Carolyn » So Mär 10, 2019 22:19

Ich versuche gar nicht erst, sie gleichzeitig blühen zu lassen, im Gegenteil. Ich gieße sie absichtlich nacheinander an, damit ich über längere Zeit immer wieder Blüten bewundern kann. Aber wie alle Pflanzen haben auch Amaryllen ihren eigenen Willen, wann sie blühen, ja. :lol: Nur weil ich zwei oder drei gleichzeitig angieße heißt das noch lange nicht, dass sie auch gleichzeitig blühen.

@Mia: Hab meine Töpfe noch nicht ausgewintert. Hier stürmt es so, dass ich sie wohl am Fuß des Berges wiederfinden würde. *g*
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Re: Carolyns Grünzeugexperimente

Beitrag von Carolyn » Do Apr 11, 2019 17:03

Carolyn hat geschrieben:Aber apropos Pflanzen abgeben: Ich will morgen die ersten Pflanzen aus dem Winterquartier holen, junge Obstbäume und Königskerzen und ähnlich frosthartes (deren Töpfe halt nur nicht durchfrieren dürfen). Da wartet ja auch noch die Bauernrose für Dich. Ich weiß nicht, ob ich am Sonntag dazu komme, sie aus dem Topf zu nehmen und zu verpacken, aber vorab die Frage: Kannst Du sie schon gebrauchen, ist der Platz dafür grundsätzlich bereit?
Der Topf steht schon lange auf meiner Arbeitsplatte, den ursprünglichen Trieb von anderthalb Metern Länge habe ich auf "Verpackungslänge" zurückgeschnitten. Ich hoffe, dass ich jetzt am WE dazu komme, die Pflanze zu verschicken, damit sie noch vor Ostern in die Erde kommt. Nicht wundern, dass die beiden Jungtriebe schon schöne Blätter haben, sie sind teils noch vom letzten Jahr.
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Re: Carolyns Grünzeugexperimente

Beitrag von Mia » Fr Apr 12, 2019 17:16

Schick mir die Rose gerne, Carolyn. :smile:
Ich freue mich schon darauf!
Lieben Gruß,
Mia
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